Schwimmgürtel
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Schwimmgürtel» aus Kork, sind sehr alt. Der Nö -wer, den Camillus nach dem Capital schickte, nahm,weil er- um den feindlichen Wachen zu entgehen, aufder Tiber dahin schwimmen mußte, ein leichtes Kleid,und darunter Kork . Jenes band er sich, als er andie Tiber kam, auf dem Kopfe fest, und den Kork legte er unter sich, und so schwamm er glücklich fort.Deckmann Elf. II. 48». — In neuern Zeiten sindmehrere Arten solcher Werkzeuge, die man Schwimm»gürtet, Luftgürtel, Lufthosen zum Schwim-men rc. nennt, erfunden. Die älteste Spur von ei-nem solchen Schwimmgürtel findet man bei MagnusPegelius vom Jahre 1604. Im Jahre 1617 hakein Deutscher, Franz Keßler, Luflhosen zum Schwim-men bekannt gemacht. Im Jahre r6zo bot PetrusWormius den niederländischen Ständen eine ähnlicheErfindung an. Um ,691 gab Wagenseil einen cy-lindrcsörmigen Wafserschild von Holz an, in dessenHöhlung man Briefe und Proviant aufbewahren konnte,und in neuern Zeiten hat der Hofrath Henning- zuJena den Vorschlag gethan, einen solchen Lufkgürtelvon Blech zu machen. — Busch Handv. d. Erf. VIII.Liö. — Vollbeding Archiv. Suppl. 129. — Innoch neuern Zeiten hat Bachstrom 1741 ein Schnür«leib, oder Wasserhemde von Kork , und la Cha pellevor 1776 ein.«och bequemeres Schwimmkleid von Kork vorgeschlagen. Verschiedene andere Vorschläge, überWasser zu kommen, findet man bei Leupold undLhevenot, in den bei Fischer IV. 545 angeführtenSchriften. —
Einen Schwimmgürtel, hat Daubest« inLyon zur Rettung der Schiffbrüchigen erfunden. — Ma-gaz. all, nruen Ers. IV. isZ.