Selbstgeißeln
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Selbstgeißeln, kam im XI. Jahrhundert auf, undsoll von einem Einsiedler Do minie uS Loricatus,oder Dominicus Anzo Cataphractatus ausge-bracht seyn. . Es stieg geschwind so hoch, daß man ineinem gewissen Kloster jährlich zvoc» Besen verbrauchte,welches die Woche fast ein Schock Besen kostete. Gui-do, Abt zu Pompofio, und Poppo, Abt zu Sta-blo, waren die ersten, die es einführten. PetrusCerebrosus und Stephanus, aus dem KlosterMonte Eaffino, hernach Cardinal, hatten einen Ekeldaran, und verwarfen es; aber Petrus Damiani de Honestis vertheidigte es heftig. — In neuernZeiten haben Meibom, Pros. zu Helmstedt (geb. 1638,gest. 1700.) und C> F. Paullini (Sladtphysicus zuEisenach , geb. das. 164z, gest. 1712.) gezeigt, wiediese vermeinte geistliche Kur zur Gesundheit diene,und insonderheit zum Beischlaf« tüchtig mache. —Fabric. II. 843.
Selenographie. Die erste hat Hevel 1647 geschrie-ben. — Gehler. III. 285. — Fischer. III. 662.s. Mond.
Selenotdpographische Fragmente zur genauern Kennt-niß der Mondfläche, ihrer erlittenen Veränderungen,und Atmosphäre, sammt den dazu gehörigen Special-karten und Zeichnungen, hat der Oberamtmann I.Hier. Schrot er 1791 zu Lilienthal in 4. herausgege-ben. — Lichtenbcrg Magaz. VIII. 4. S. 144.
Sellerie, ist'in Deutschland am Ende des XVII. Jahr-hunderts durch die Italiener bekannt geworden. —Beckm. Erf. II. 2ii.
Selterwasser, Selzerwasser. Tabernämontanwar der' erste, der dieses Wassers erwähnte. Nach ihmgedachten ferner hin und wieder Aerzte seiner, in ihren