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Lexturn scroti
dü Parti 1660. — Stolle Gesch. der Grlahrh,
4 Aufl 6n.
Lk^turrr soroti, hat Nicol. Masfa zu VenedigigzS entdeck!. — Fabric. III. 5Z6.
Servierten. Die ersten Servietten wurden zu RheimSverfertigt; vorher trocknete man sich die Hände an gro-den wollenen Zeugen. Als Carl VII. zu Rheims ge,krönt wurde, beschenkte ihn die Stadt mit Servietten;ein gleiches Geschenk erhielt Kaiser Carl V., als erdurch Frankreich reiste. Nach Montagne ist erst zu .
. seiner Zeit der Gebrauch der Servietten allgemein gewor»den. — Vers. einer Kulturgesch. 40.
Sessel; einen künstlichen, aus welchem man bei ge-schwinder Umdrehung zweier Kurbeln, sich in einemZimmer, sitzend, wohin man will. fortschieben kann,hat der Mechanicus Jeh. Hautsch zu Nürnberg 1640erfunden. — Doppelmayr von nürnb. Künstl.300.
Setzmaschine s. Notensetzer.
Setzwage, Bleywage, Richtschnur, Perpen-dikel; ein bekanntes Werkzeug der Maurer, Zimmer-leute und Tischler, ist nach Plinius (VII. 56.) VS»dem Athenienjer Dädalus erfunden.
Sextant. Ist von Tycho de Brahe erfunden, undder erste um 157« zu Augsburg verfertigt. — Dop-pelmayr von nürnb. Künstl. 124. s. Spiegelsextant.
Shawl, Cackemir-Swals. Das Wort Shawl»Schal, oder Shawls ist englischen Ursprungs. InHmdostan bezeichnet es eine Schale, also eine Bedeckung.D>e seinen Shawls aus Cachemire , die wegen ihrerFeinheit und ihres Seidenartigen im Gefühl, in Euro-pa als eine Seltenheit getragen werden, haben schonviel früher in Persren, in Egypten und in Indien ri«