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Vierter Band.
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Sifittim

womit sich die Fledermäuse bei ihrem Flattern im Fin»stern vor dem Anstoß sichern» (Fischer. IV. 64z.) fürden achten, und Darvin das Gefühl für Wärme undKälte für den neunten Sinn an. — BlumenbachHandb. h. N. G. 9. Aufl. 40.

Sistrum ; ein musikalisches Instrument, da« sehr altseyn Muß, wird gewöhnlich für- eine Erfindung derIsis gehalten. — Forkel Gesch. d. Musik. I. 84.

Skalden s. Skandinavische Dichtkunst. .

Skandinavische Dichtkunst. — Ein Zweig der ger«manischen Dichtkunst. Bon den ältesten Zeiten bis zumX!U. Jahrhundert sangen Im skandinavischen Dialekt,Dichter, die man Skalden nannte. Unter ihnen zeich-nen sich die irländischen durch geläufige Bersificatio»aus. In Schweden, Dännemark und Norwegen warensie. der Regel nach, die Hofpoeten. — Der älte-ste Reimdichter fällt gerade in die Zeit, da dasWitterwesen in dem Norden blühend wurde, (rizo.)Bald darauf hörte nicht allein der Skaldengesang selbst,auf, sondern auch sein ernsthafter Gebrauch, zum Be-sten der Geschichte. Snorro Sturlason (geb. 1179»gest. 1241.) ein isländischer Herr von Stande, war derletzte, der die alten Lieder und poetischen Sagen fürdie wahre Geschichte, mit historischer Würde zu benutzensuchte; und der letzte Skalde war Sturle Tordson,der um 1265 an dem Hofe Birger Jarl's als Hof-dichter sang. Die tsste Brkanntschast mit der Ritter-poösie machten die Skandinavier durch das deutsche Hel-deubuch, das 1253 nach Norwegen kam. Das ältesteromantische Gedicht dieser Art war die Niflunga Sa-ga (oder die Niebrlungen) — Der Hang der Js-land» zu abenkheuerlichrn Sagen dauerte bis zur große»