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Vierter Band.
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Sonnenfackeln

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zu Anfange des VI. Jahrhunderts lebte, und vorzüglichdie Vorschriften zu der jetzigen Jahresrechnung vor Chri-sti Geburt angegeben bat, setzt den Anfang des Son-nencyfels 9 Jahr vor Chr. Geb. so, daß das erste Jahrder christlichen Zeitrechnung das rote ist, welches denBuchstaben L zum Sonntagsbuchstaben hak. —Gehler. I. 549. — Fischer. I. 626.

Sonnenfackeln (Stellen in der Sonne, welche besteraussehen, als der übrige Theil) werden schon von Schei-ne! (s. Sonneufleckrn) vorzüglich aber von Hevel (geb.l6ti, gest. 1687) erwähnt- Neuere Beobachtungen ha-ben ihr Daseyn außer Zweifel gesetzt. Gehler. IV.87 - Beschäft, der Berl. Ges. N. Fr. II. 227.

Sonnenfinsternis Sonnenfinsternisse, besonders diegrößerer, sind schon von den ältesten Völkern, als sehrmerkwürdig betrachtet worden. Es wird ihrer Jes. iz,10. gedacht. — Die Chineser wollen schon 2155 I.vor Chr. Geb. eine Sonnenfinsterniß berechnet haben.Ein übertriebenes Vorgeben. Thales von Milet

3542. gest. 3657.) brachte die Kunst, Sonnen-finsternisse zu berechnen, aus Egypten mit nach Hause,und nach glaubwürdigen Erzählungen hat er selbst einevorher gesagt. — Nach dem Origenes hat auch Ana-xagoras, der ohngefahr 500 Jahre vor Chr. Geb.geboren wurde, die Ursachen von der Verfinsterung derSonne und des Mondes entdeckt, und dieselbe vorherbestimmt. Eudemus, ein Schüler des Aristoteles,sagte ebenfalls schon eine Sonnenfinsterniß voraus. —Unter den Römern schrieb C. Sulpitius GalluS167 Jahre vor Chr. G. zurrst von den Finsternissen. —Nach ihm har Hipparchus aus Nicäa in Bythinien ,zwischen der iggsten und lüzsten Olympiade, Sonnen-«nd Mondfinsternisse aus 600 Jahre hinaus berechnet.IV. S