Band 
Vierter Band.
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Sonnet

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Athen und auch Sparta , schon vor AnaximanderS AnkunftSonnenuhren. Auch Anaximene -, der etwa 53c»Jahr vor Chr. Geb. geboren wurde, machte sich umdie Gnomonik sehr verdient. Nun sing man an, dieKnomonischen Werkzeuge noch mannigfaltiger und künff»licher zu mache«. So war des Astronomen und Geo-weterS Eudoxus, der ohngefähr 400 Jahr vor Chr.Geb. lebte, Sonnenuhr die erste Erfindung, die nunfolgte. Sie erhielt den Namen Spinngewebe, oderArachne, vermuthlich, weil die eingehauenen Srun»denlinien sich eben so wie diese, durchschnitten. Mehrerehaben von Zeit zu Ztik die Sache noch weiter getrieben.— Rom erhielt erst spat, fast 500 Jahr nach seinerErbauung, eine »wirkliche Sonnenuhr. — In derFolge erfand man auch tragbare Sonnenuhren,dergleichen zwischen den Jahren 1730 und »740, imrömischen Gebiete, dann 1755 zu Porti ci gefundenworden. — Dem Georg Purbach , der vor langerals zao Jahren, als Kaiserlicher Astronom in Wien lebte, wird die Einführung der Sonnenuhren inDeutschland zugeschrieben, ob er gleich wahrscheinlichschon viele Vorgänger, und zwar gleich nach ChristiGeburt , gehabt haben mag. Poppe Gesch- der Uhr-niachrrk. 35 — 13z. Jagemann Gesch. der K. u.Wiffensch. I. 270. — Vollbeding Archiv. 445.Suppl. 259.

Sonnet. Die Erfindung dieser Art Gedichte gehört denItalienern. Die Franzosen und andere Nationensind ihnen gefolgt. Das erste deutsche gute Sonnethat Opitz (geb. 1579. gest. 1639) gemacht, aber dieSache selbst nicht erfunden; denn schon ChristophWirsing hat iZZg etwas von der Art gemacht. —Das erste französische Sonnet wird dem Etienne