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Vierter Band.
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Spiegelteleskop

ohnerachtet, blieb doch die Sache noch ein halbes Jahr,hundert liegen, bis endlich John Hadley 172Z derLondner Societät ein nach Newtons Vorschlage einge-richtetes vortreffliches Teleskop übergab, dessen metalle-ner Spiegel »ach einem Halbmesser von 10 Fuß 5 1/4Zoll ausgeschlifsen war. folglich 62 5/8 Zoll, Brennweitehatte. Hadley fand die New tonische Einrichtung,bei der man seitwärts in das Teleskop sehen muß, un-bequem, und ging also zu der gregorianischen über, dieer mit großer Vollkommenheit 1726 zu Stande brachte.Hierdurch entstand das so berühmt gewordene gregori-anische Spiegelteleskop. Nach Hadley that sichin Verfertigung guter Spiegelteleskope vorzüglich Shorthervor, dessen Teleskope um 174z alle übrige übertra-fen. Dolland» Ramsden, Nairne, Adamsu. a. haben nachher häufig Spiegelteleskope verfertigt.Herschel aber brachte solche zu einem ganz unerwarte-ten Grade der Vollkommenheit. Er brachte schon vor»781 ein fiebenschuhiges NewtonscheS Teleskop zu Stan-de, bei dem sich 227 460 und yzafache Vergrößerungen !

anbringen ließen, und wodurch er am izten März rsSr !

den Uranus entdeckte. Außerdem hat er auch «in 12- ^

füßiges und ein sofüßiges verfertiget, wodurch er vor-her ganz unerhörte Vergrößerungen von zoo> 500, 2000 !

bis 6000 Mal zuwege brachte. Späterhin unternahmer es, ein Teleskop von 40 Fuß Länge, und gegen 5Fuß Durchmesser zu verfertigen, welches er 1788 aus-führte. Das Teleskop ist ncutonisch, und wiegt mitdem dazu gehörigen Spiegel 4000 Pfund (der Spiegelallein lozz Pfund). Doch kann eine einzige Person dieRichtung sowohl horizontal, als vertikal verändern»Herschel hat nachher mehrere neutonische Teleskope von7 — ro Fuß, theils selbst verfertigt, theils unter sei-