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Vierter Band.
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Spinnmaschine für Blinde

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fen zu Stande gebracht, ,jede zu 64 Spindeln, umFlachs zu spinnen. Er spinnt damit täglich 50 Pfundeguten Faden, wovon das Pfund 11Z00 Mekres ent-halt. — Magaz. all. neuen Erf. VIII. 125. —Im Jahre 1789 hat auch der Professor Neinbold zuOsnabrück eine Beschreibung der von ihm erfundenenSpinnmaschine herausgegeben. — Bollbeding Archiv.458 -

Spinnmaschine für Blinde, hat der Bürger Qua-tremere d'Jsjonval, Obr. Lieut. im Dienste derBatav. Republ. erfunden. Blinde können damit Hansspinnen. Nachher ist sie noch so eingerichtet, daß auchSoldaten, die Arme oder Beine verloren haben, zuarbeiten im Stande sind. — Journ. für Fabr. rc.1797. März. 227.

Spinnrad, (vermuthlich das kleine Tretrad) soll im I.iZZo von einem, Namens Jürgens zu Walenmüttel,einem Dorfe, 2 Stunden von Braunschweig , erfun-den seyn. Da, wo -er gewohnt hat, steht jetzt einWirthshaus, welches deswegen das Spinnrad heißt.Beckm. Technol. 64. Aber diese Behauptung ist wohlohne Grund, denn schon im Anfange des XV. Sec.waren in Nürnberg Rädlein-, Nocken- und Haspel-macher, die von den Drechslern unterschieden waren,v. Murr Journ. V. yo. — Das zweyspuligeSpinnrad (Doppelspinnrad) hat der Prediger Tre-surt zu Riede , im Hannoverischen, der 1767 starb,erfunden. — Halle Magie. IV. 264. — Vollbed.Archiv. 456.

Spiralfeder in den Taschenuhren. Huygens wird fürden Erfinder derselben gehalten. Im Jahre »674 ließ er«ine Uhr mtt der Spiralfeder von einem berühmten Uhr-macher Türet zu Paris verfertigen, aber Hook macht