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Vierter Band.
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Steinbildung

von einem hohen Grade der Austrocknung her, wodurchder Zusammenhang der Theile geschwächt werde. Auchist es ihm geglückt, verschiedene Marmorarten undandere Mineralien, durch Austrocknung mittelst de«Feuers elastisch zu machen. Hier hätten wir also dieEntdeckung elastischer Mineralien, und die Erfin-dung der Kunst, Mineralien die Elasticität mitzuthei-len. — Gehler. IV. »89- — Fischer. IV. 8oz.Bergt. Lichtenberg Magaz. III. i. S. zz. VIII. 4.S. 41. X. 4. S. 174. IV. ». S. 5°.

Steinbeschwerden. Dagegen Pfirsichblatter s.diese.

Steinbildung. Die Kunst, Steine aus gemeinemSande zu bilden, die so hart sind, daß sie vom Wer.tec keinen Schaden leiden, und auch zu allen Bauzier-rathen gebraucht werden können, hat der neapolitanischeIngenieur Liono im Jahre 1775 erfunden. — Boll-beding Archiv. Suppl. 276.

Steinbüchsen. Ihrer anfänglichen Bestimmung nach,mit steinernen Kugeln blos dicke Mauern und festeSchlösser einzustürzen, mußten die Feuergeschütze bis zurEinführung der eisernen Kugeln, auch von außerordent-licher Größe seyn, um diesen Endzweck desto sicherer zuerreichen. So ließ der Rath zu Augsburg im Jahre1378 drey große metallene Stücke gießen, deren größ-tes eine Kugel von 127 Pfund, das andere eine von60, und das dritte eine von 50 Pfund, 1000 Schritteweit schoß. Im Jahre iz8r führten die Genter beider Belagerung von Oudenarde ein« Steinbüchse auf,die — wahrscheinlich mit Einschluß des eben so unbe»hülflichen Gelüstes, — 50 Fuß lang war, und derenKnall man in der Stille der Nacht bis aus ro Stundenweit hörte. — Noch im XVI. Jahrhunderte hatte man