Band 
Vierter Band.
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Steinschneider:

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Namen eines israelitischen Stammes enthielt.— Egyp,ter, Hetrurier, Griechen und Römer schätztendie geschnittenen und gegrabenen Sinne sehr Heck; diebeiden letzter» hatten es auch in der Steinschneidskunstbesonders sehr weit gebracht. Sie schnitten vertieftund erhaben. Die Kunst, vertieft zu schneiden,hält man für die älteste. Dergleichen vertieft geschnitte-ne Steine wurden bekanntlich zu Siegeln gebraucht.Erhaben geschnittene Steine wurden eigentlich zumSchmuck und Ziirrath verfertigt, und sind jetzt unterdem Namen der Eameen bekannt. Der Ursprung die-ser, aus dem italienischen tlainso herrührenden Benen-nung» ist unbekannt; schon im XM. und XlV. Jahr-hundert wird ein solcher Stein Lsinaeu» genannt. —Da schon in der ältesten Geschickte der Babylonierund Perser der Fingerringe mit Steinen gedacht wird,und da man noch einige geschnittene Steine von persi-schem Inhalte hat, so ist kein Zweifel, daß dieseVölker die Kunst, in Stein zu schneiden, wirklich be-sessen haben. Allem Ansehen nach ist also die Kunstüberhaupt im Orient entstanden, und hat sich von daaus nach Egypten, Kleinasien, Griechenland und Ita-lien ausgebreitet. Einer der noch vorhandenen ältestengriechischen Steine» soll, nach dem Dafürhalten derKenner, aus den Zeiten des Anakreons herrühren(etwa 550 Jahr vor Ehr. Geb.) Aber es finden sichnoch ältere Nachrichten von dieser Kunst nnter den Grie-chen; denn es erhellet aus dem Gesetze Solons (geb.um 639, gest. 55y. vor Ehr. Geb.), dessen DiogenesLaertius Erwähnung thut, daß dem Steinschnei-der, der einen Prltschastring verkauft, verbotenwird, den Abdruck davon zu behalten. Einige etruS-cische Steine tragen das Zeugniß eines sehr hohen Al.