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Stereotype»
Stereotypen. Die Erfindung, die aus beweglichenLettern zusammengesetzten Seiten, vermittelst eines Gus-ses in aneinander Hangende Platten, oder solide unbe-wegliche Tafeln zu verwandeln, wird dem BuchdruckerFranz AmbrosiusDidot in Frankreich (geb. 1730,gest. 1804.) zugeschrieben, der diese Erfindung sich auchselbst beilegte, und den, solchergestalt verbundenen Lei-,kern den Namen Stereotypen gab. Nach andernaber besaß man diese Kunst schon in Holland seit mehrals 100 Jahren, und man giebt den I. van der Meyim XVII. Jahrhundert für den Erfinder derselben aus.
Es waren also die stereotypischen Drucke ursprünglich eineholländische Erfindung, v. Zach. allg. geogr. Ephe-mer. 1799. S. 22. — IXialo allZ. Xonst an I.et-tsr Loüs 1798. N. 2Z2. — Busch Handb. d. Erf.
I. 2. 'S. Z22. ff. — Neue Stereotypen hat LordStanhope in London erfunden. — Engl . Miscel-len. XVII. z. S. 215. —
Sternbilder. Nach einer Voraussetzung des Abts Plä>che (1739) soll sich der Ursprung der Sternbilder vonden ersten Völkern Herschreiben, welche nach der Sund-fluth die Ebene Sinear bewohnten, und besonders dieSterne im Thierkreise in Bilder brachten, die sich aufgewisse vorfallende Begebenheiten der Viehzucht und des ,Feldbaues bei dem Stande der Sonne in ihnen bezogen.Dem sey aber, wie ihm wolle, so ist doch so viel ge-wiß, daß die Sternbilder in das höchste Alterthum ge-hören, denn es kommen schon einige derselben im Hiob "(IX. 9. XXXVIII. zr. Z2.) vor. Ohne Zweifel habensich derselben» als Hülfsmittel, ' die Sterne kenntlich zumachen, bereits die Phönicier, Chaldäer, Egyp- ^ter u. a. bedient. Auch theilen die Chineser den gestirn-ten Himmel in eine Menge kleiner Bilder, die ihnen