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Vierter Band.
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Sternbilder

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von ihren ältesten Vorfahren überliefert sind. Die nochjetzt gewöhnlichen Sternbilder sind von den Griechen ausuns gekommen, welche fle vermuthlich von den älternVölkern angenommen, und mit ihrer eignen Götterlehreund alten Geschichte in Verbindung gebracht haben.Da« älteste Sternverzeichniß von Hipparch hat nachdiesen griechischen Sternbildern seine Einrichtung erhal»trn, welches der «zyprische Astronom Ptolomäns inseinem Almagest (s. dieses) aufbehalten hat; daherauch die darin vorkommenden 48 Sternbilder noch bisjetzt die Ptolomäifchen genannt werden. Es scheinenaber mit diesen Sternbildern verschiedene Veränderungenvorgegangen zu seyn. Aratus beschrieb diese Pkolomäi-schen Sternbilder 2Z0 Zahre vor Chr. Geb. in einemGedichte, das Cicero, Cäsar» Germanicus undAsien us in lateinische Hexameter übersetzt haben. Znden Zeiten deS AugustuS verfertigte MarcuS Mani-Uus ein Gedicht, in welchem er die astrologischen Be-deutungen und Beschreibungen der Sternbilder vortrug,wozu Jos. Scaliger einen sehr gelehrten Commentar,voll von astrologischem Aberglauben, 1590 abfaßte.Den Ursprung der Fabeln, woher ein jedes Sternbildseinen Namen erhalten hat, hat Comes Natalis inseiner Mythologie, auch Hipp inus, weitläustig be-schrieben. Das meiste aus den Alten hat RiccioliiüZr kurz zusammengetragen. Die neuen Stern-kundigen haben aus den kleinern Sternen, welche dieAlken hie und da, ohne sie in Bilder zu bringen, zer,streuet gelassen haben, und daher sxoraäss, inkoriNssnannten, noch mehrere Bilder zusammengesetzt. Ty,cho de Brahe führte einige schon im Alterthum er-wähnte Sternbilder, wieder ein. Hevel setzte 1690noch 12 hinzu rc. Die in Europa unsichtbaren süd-IV. 12