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Vierter Band.
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Stunden

es einen Staat, der die Eintheilung des Tage» inStunden halte. Dir Himmelsbeobachter in Egyptenund Babylonien halten freilich von undenklichen Zeitenher, nicht nur Sonnen-, sondern auch Wasser- undMilchuhren. Aber diese astronomischen Uhren warenkein« Volksuhren. Auch de« Königs Adas Sonnen-zeiger (s. diesen) war keine Volksuhr; auch nicht die,von Anaximander (um z6oo. oder Z6z8) in Spart»aufgestellte Sonnenuhr. Bei einem so allgemeinenMangel an Volksuhren, nahmen vor CyruS alle Völ-ker. und manche noch viele Jahrhunderte nach ihm,Ihre Zuflucht zu allerley Nothmitteln, um wenigstensauf eine rohe Art die verschiedenen Tageszeiten zu unter-scheiden. Die in manchen Ländern zu einer gewissenTageszeit sich erhebenden Winde, die Zeit der wachsen-den und abnehmenden Hitze, der Aus. und Untergangder Sonne, die ohngefähre Mittagshöhe derselben, dasHahnengeschrey, der Schatten der Bäume, der hobenGebäude rc. dienten dazu. Zu Volkszusammenkünstengab man durch öffentlichen Ausruf, durch tönende In-strumente, rc. das Zeichen. In Griechenland war's Mo-de, dir Länge des Schattens nicht blos nach dem Au-genmaaße zu schätzen, sondern mit den Füßen zu messen,und da war denn ein 6füßiger, ein aofüßiger Schatten,^ «in fast eben so verständlicher Ausdruck, als bei unSdas Nennen einer gewissen Stunde. Wenn. der Schat-ten ivfüßig war, so war es hohe Zeit zur Abend-mahlzeit zu gehen. Zwar kommt schon in dem zwey,ten Zeitalter sowohl das chaldäische, nachher auch beiden Juden von eigentlichen Stunden gebrauchte WortSchaah oder Schaotha (Dan. z, 6. 15. und 4, r6)als auch das grinchische, in der Folge auch von de»Römern angenommene Work Hora vor; aber keines