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Vierter Band.
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Taback

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nack> 1675 erneuert, bei Thurm-, Pranger- und Geld-strafe, und vaS deshalb besonders niedergesetzte Taback-gericht (6kamkrs äu tsbsc) hat sich bis in die Mittedes XV 1 U. Jahrhunderts erhalten.

1665, Nürndergischcs Verbot wider die Verfälschungdes Tabacks, der dort schon viel gcbauet ward.

1670 und in den folgenden Jahren ward das Ta»backrauch-n in Glarus mit einer Krone Gold bestraft.

1670, Anfang der Tabackpachk im Oesterreichischen.

1674 ' der König von Frankreich den Alleinhan-del mit Taback an sich, und verpachtete ihn.

1676 versuchten ein Paar Juden zuerst den Taback-bau in der Mark Brandenburg, der doch erst i68r zuStande kam.

1684, und noch spater, eiferten manche Predigerwider das Tabackrauchen. Caspar Hosfmann inQuedlinburg nannte es ein serlenverderblichrs Wesen,Und ein unmittelbares Werk des Teufels.

2686, Ansang des Tabackrauchens im Canton Ba-sel.

1687 ward in Luzern das Tabackrauchen alles Ern-stes verboten.

1689 gab Joh. Jac. Franz Vicarius, einösterreichischer Arzt, die Pfeifenrohren an, welche«ine Schwammbückse haben; doch hatte man schonums Jahr 1670, Pieifcn mit einer gläsernen Kugel,um die öhlichle Feuchtigkeit darin zu sammeln.

1690 that Pabst Jnnocentius XU. alle diejeni-gen in den Bann, die Taback in der St. Peterskirchenehmen würden.

1697 wird schon viel Taback in der Pfalz und inHessen gebauet.

1719 verbot der Rath zu Straßburg den Anbau