Band 
Vierter Band.
Seite
216
JPEG-Download
 

2l6

Tentalum

Grelaye geehrt. — Magaz. all. neuen Erf.

VI. 28.

Tantalum. Ein neues Metall, ist von Ekeberg 1802entdeckt.— Blumenbach Handb. d. N. G. 9. Aufl 727.

Tanz. Tanzkunst. (Orchestik). Die Gewoknheirdes Tanzens ist sehr alt. Es giebt kein Volk, dasnicht seine besondern Tanze gehabt hatte. Man findet

' den Gebrauch bei den barbarsien, und ungesittetesten Na-tionen. Bei vielen machte er sogar vor Alters einenTheil der heiligen Ceremonien beim Dienste der Gottheitaus. Der heilige Tanz ist der allerältestr, unddie Quelle, aus welcher alle übrigen flössen. Die We-der liebten den Tanz sehr. — In China hat Ane-khang die Tänze um der Gesundheit willen eingeführt.Die Chineser rechnen die Tanze zu einer guten Regie-rung, und behaupten, daß man von einem Reiche ausden Tanzen urtheilen könne, die daselbst üblich sind.— Alle Tanze der Griechen waren entweder Uebungs-tanze, d. i. solche, deren Zweck nur darin bestand,Leichtigkeit und Gewandheit des Kä-prrs zu erlangen,oder zu zeigen, auch nachahmende Tänze, welchesich wieder in kriegerische Tanze, in eigentlich mi-mische Tänze, welche besondere Cbaractere, Geschäfteund Handlungen des menschlichen L-bens ausdrückten,und in solche theilten, die auf Religion und gottes-dienstliche Feyerlichkeiken Bezug halten, oder vielmehrals ein wesentliches Stück dazu gehörten. Unsren gesell-schaftlichen Tanz kannten die Griechen gar nicht. Sonstgab's bei ihnen theatralische und nichtrhearralische, —ernsthafte und lustige, — anständige und unanständige, —Friedens- und Krieges-, —religiöse und nichtrcligivst —Tänze. u. dgl m. Es gab kein Volk, das nicht sei-ne eignen Nativnaltänze halle, und allgemein kam man