Taschenelektrometer 22z
gebrauchen kennen, aber sie waren zu kostbar. DerGraf von Brühl, Chursächsischer Minister und Ge.sandter am englischen Hof«, war der erste, der diesetragbaren Zeithalter von einem Londner Uhrmacher, Jo-seph Emery aus Neuschatel in der Schweitz , verfer-tigen ließ, wobei die freye Hemmung des englischenKünstlers Meudge angewandt wurde. Ein solches vonEmery verfertigtes Taschenchronvmeter gab die Längevon Sk. John bis Terreneuve» nach einer Fahrt von4 Wochen bis auf 6 Secunden, richtig an. Ein an-deres, von Mudge selbst verfertigtes, wurde auf ei-ner Reise von 14 Wochen, nur um 17 Secunden un-richtig gefunden. So bestimmte es auch den Unterschiedder Mittage von Göttingcn und London ganz richtig.— Auch Arnold und Howel in London waren wegenVerfertigung der tragbaren Zeithalter berühmt. Erstererhat deren gegen 900 gemacht. In Paris sind sie inden neuesten Zeiten durch Breguet bekannt geworden.Poppe Uhrmacher?. 355 — 360. — Gehler. II.843. — Fischer. III. 2,2. — s. Seeuhren.
Taschenelektrometer s. Elektrometer.
Taschenlaterne, die sich zwar nicht zusammenlegen läßt,aber nur wenig Raum einnimmt, hat BegyS erfun-den. Busch Almanach. IX. 592.
Taschenschlvsser, um sich vor den Taschendieben zusichern, hat der Schneidermeister James Bell inLondon r8or erfunden. — Busch Almanach V. 542.
Taschenspieler hat es schon zu den Zeiten der Griechenund Römer gegeben. Beckm. Erf. IV. 55.
Taschenuhr. Der Erfinder der Taschenuhren ist beinaheeben so ungewiß» als der Erfinder der Räderuhren.
Man, will behaupten, daß schon im Ansänge d«S