226
Taschner
Messing. Eben so war das Ziefernblatt, worauf dieStundenzahlen eingestochen standen. (Poppe. 268)Herr v. Murr sagt: (Nürnb. 700.) Georg Pur-bach hab« sich schon 1456 zu Wien der Minuten- undSekunden-Uhren bedient; aber er sagt nicht- woher erdiese Nachricht genommen habe. Beckmann Erf. I.149. zoi. II. 465. ff. v. Stetten Augsb. r8z ff.Poppe Uhrmacher?. 254. — 267.. Juvenel. II. 4Z4.s. Uhr.
Taschner, finden sich in Nürnberg 1360.— v. MurrJourn. XIII. 6i.
Tastatur-Harmonika. Ein neues musikalische« In.stcument, Harmorricon, oder eine mit einem Orgelwerkeverbundene Tastatur-Harmonika, hat der Magister Mül.ler in Bornen vor 179b erfunden. — Busch Al-manach. II. 499.
Tasten-Jnstrument. Ein neues große«, mit 4 Hand-clavieren und 2 Pedalen, hat Buschendorf in Leip-zig erfunden. — Zourn. für Fabr. 1802. März.»98.
Taubheit. Was dabei von vielen Aerzten, besonder«neuerer Zeit, für Euren angewandt, und wie solchevon Wirkung, oder nicht von Wirkung gewesen sind,darüber sind die Hauptregister über Richters chirurgi-sche Bibliothek, Götting. u. Goth. 1771. ff. umständlichnachzusehen.
Taubstumme. Schon im XVI. Zahrhund. hat es Leutegegeben, die sich mit dem Unterrichte der Taubgtbornenbesaßt haben. In Spanien scheint dies zuerst der Fallgewesen zu seyn. Ramircy deCordone, und Pe-ter Castro sind als die ersten bekannt, die dieseKunst getrieben haben. Beide lebten im XVI. Jahrhun-dert, und beide waren Spanier. Schon zu Ende des