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Vierter Band.
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Tempel

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«in Gotteshaus. In einige» Ländern sind die Tempelalter, als die Götzenbilder; ja eS giebt Tempel, inwelchen nie ein Bild der Gottheit gestanden hat; auchsolche, wo es, als daß allergrößte Verbrechen, verbo-then gewesen ist, ein solches Bild jemals aufzustellen.Aon dieser letztem Art war der Tempel der Jsraeliten.Tempel hatten, außer den Egyptern, die sich fürdie Erfinder der Tempel ausgaben, die Jsraeli-ten. die Phönicier, und andere Cananiter» diePhilister, Babylonier. Jndier, Syrer, Klein-asiater, und mit der Zeit auch die Griechen undJt aller. Die Cananiter und Philister scheinen sievor Abimelechs und Simsons Zeiten nicht gehabtzu haben, und die Perser, die Scyten, und diealten Germanen hatten sie niemals. Die Bauartder Tempel richtete sich nach dem Grade der Kultur unddem Geschmacke eines jeden Volks. Man bauet« sehr häu-fig auf Bergen und Hügel«; selbst der israeliti-sche Tempel stand auf einem Berge: auch in Wäl-dern wurden sie gebauet, wie eine Zeitlang bei den,noch erst halbkultivirten Griechen.

U-ter den «zyprischen Tempeln wird insonder-heit der Haupttewpej zu Theben wegen seiner Größe- und Pracht von den Alten gerühmt. Sein Umfangsoll, nach Diodor rz Stadien (zu zoz. oder zu 567Pariser Fuß gerechnet), seine Höbe 67 1/2 griechischeFuß, und die Dicke seiner Mauern 24 Fuß betragenhaben.

Baals Tempel, bei Sichern in Canaan, istder erste Hridentempel, welchen die Bivel (Richt., y)nennt. Zur Zeit der Eroberung CanaanS durch dieJsraeliten, scheinen die Cananiter noch keine eigentli-chen Tempel, sondern nur Haine und Altäre gehabt