Teufel
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bet 1476) in Deutschland nicht zu haben gewesen. Die-ser nahm auf seinen Reisen in Rom eine saubere undcorrecte Abschrift davon, und brachte sie mit nachDeutschland. — Dvppelmayr von nürnberg . Kunst,lern. 4.
Teufel, dessen Beschwörung und Austreibung wurdeim III. Jahrhundert zu den Tauscerimonien erfunden. —Reinhard Ejnl. in d, Gesch. d. christl. K. 85. §.47.s. Exorcismus.
— — cartesianisches. Täucherlein.
Teufelstieder (oarnains sii-rdolos), waren Lieder, diezur Nachtzeit auf den Gräbern der Todien gesungenwurden, um den Teufel davon zu verscheuchen. Siewären besonders bei den Sachsen , vor ihrer Bekehrung,im Gebrauch, die sich dieselben in der Folge nicht neh-men lassen wollten, daher sie auch noch einige Jahr-hunderte hindurch fortgedauert haben. Die römischeSynode unter Leo IV. in der ersten Hälfte des IX.Jahrhunderts beschloß daher, daß sie abgeschaft werdensollten. — Schmidt macht die Bemerkung, dieseTruselslieder wogten auch wohl von einigen gesungenseyn, nicht um den Teufel zu verscheuchen, sondernetwas von ihm zu erhalten. — Schmidt Gesch. derDeutschen . I. 510. Ferkel Gesch. der Musik. II.
2Z6.
Thau. Daß der Thau nicht aus der Atmosphäre herab-falle, sondern aus der Erde aufsteige, hat Christ.Ludw. Gersten 173z zuerst durch viele Versuche be-wiesen. Doch hat Dü Fay bemerkt, daß diese Mei-nung nicht neu sey, indem man schon in der kilistoirsüv von 1687 finde, daß einigt gemeint
hatten, der Thau komme aus der Erde, und fallenicht herab, weil man in umgestürzten Glocken eben so