Band 
Vierter Band.
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Theosophische Philosophie

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Theosophische Philosophie, Theo opken. — EineSekte im XVI. und noch im Anfange des XVII. Jahr-hunderls, die aus Lenken bestand, die sich einer gökt>lictien, über alle mensch-jcbe erhabenen, W isbeit rühm-te. Der erste, der mit dieser AtterweiSheit ein vorzügli-ches Geräusch machte, und a!s der Vater derselben zu-gleich auck der Chnn-ker und Schwärmer neuerer Zeilenanzusehen ist. war Philippus Aureoius Theo.phrastus von Hohenheim , genannt ParacelsuSEremita; (geb. zu Emstedeln in der Sckweitz 149z,war eine Zeitlang Pros. der Medicin zu Basel , undstarb nach cinenr unstätigen Leben zu Strasburg 1Z41.)Meusel L-itf. III roZ8, — Fadric. II! 307.

Therapie. Fragmente einer allgemeinen Therapiefinden sich schon bei den Alten. Als Bruchstück gehörtvon H,ppokrates hieher daS ganze erste Buch vonAphorismen, wegen der Cauteln von Adführungswitteln.Die ersten Grundsätze der allgemeinen Therapie hat Cel»sus vorgetragen. Einzelne Kapitel derselben hat auchGalen üs schon bearbeitet. Aber die eigentliche Aus-bildung dieser Wissenschaft ist das Werk neuerer Zeiten.Unter den hieher gehörtgen vornehmsten Schriftstellernsind Älphs. Bertok 1556, und Joh. Riolan 1559dir ersten. Ein Verzeichniß der vorzüglichsten Srriden-ten über diesen Gegenstand, hat Baldinger geliefert.— Dess. medic. Journ. I. Z. S. 12. s. Patho-logie.

Theriak. Eine Bereitung» die aus 6i Ingredienzienbesteht, zunächst gegen den giftigen Schlangenbiß be-stimmt war, in der Folge aber gegen alle Arten vonKrankheiten ohne Unterschied gebraucht wurde, ist vonAndromachus dem ältern, aus Creka, Leibarzt de-IV. 16