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Vierter Band.
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Ungarisches Wasser

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Ungarisches Wasser (esu äs la rsins ä'HonZris).Der Name dieses über Roßmarien abgezogenen Weingei-stes, scheint anzudeuten, daß er eine ungarische Erfin-dung sey, und vorzüglich wird auch behauptet, daßElisabeth, die Gemahlin des ungarischen KönigsCarl Robert, welcher im Jahre rz8o oder iz8r ge-storben, solches erfunden habe. Die erste Erzählungvon dem Recepte, welches die Königin Elisabeth nach-gelassen haben soll, hat Johann Prevot in einem,nach seinem im Jahre l6zr erfolgten Tode zu Frankfurt läZy herausgegebenen Buche geliefert. Aber schon langevor Prevot hat im XVI Jahrhundert ein italienischerArzt. Zapata, eine Bereitung des RoßmaringeisteSgelehrt, ja sogar erzählt, daß schon Arnoldus Ba-chuone de Villa nova ihn, wiewohl unvollkommen,gekannt habe, sagt aber nickt, daß er eine ungarischeErfindung sey. Es ist daher noch zur Ze,t am wahr-scheinlichsten, daß der Name eau äs In rsins ä'Hon-Zris, von denen, welche in neuern Zeiten den Roß,maringrist zuw Verkaufe gemacht haben, gewählt wor-den, um ihrer Waare Ansehen und Zutrauen zu ver-schaffen. — Beckm. Ers, II. 446. Dörffurth»III. 192c».

Uniformen der Kriegstruppen. Schon seit demMittelalter war es üblich gewesen, die Trabanten undLeibwachen, vorzüglich bei seyerlichen Gelegenheiten» aufeine einförmige Weise zu bekleiden. Dieser Gebrauchhatte sich nicht nur erhalten, sondern man trug in derFolge allgemein bei dem ganzen Heere Escharpen oderFeldbinden von einerlei Farbe; z. E. bei ven Franzosenweiß, bei den Kaiserlichen roth u. s. w. Unter Lud-wig Xll. halle jeder Hauptwann der Oensv'armerieseine besondere Leibsarbe und Devise, welche alle Schä-