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Uniformen der KriegStruppen
tzen, Pagen und Knechte der Ritter seiner Lande tragenmußten. Unter Franz I. ward di-s im Jahre izzzwieder dahin abgeändert, daß die Schützen blos einenAerm-l von der Farbe ihres Hauptmanns tragen mußten.
Allein Ludwig XIII schaffte die Wapenröcke — tw-czuswns — ganz wieder ab, weil ihm die vergoldetenund polirten Rüstungen, wenn sie in den Sonnenstrah-len glänzten, einen fürchterlich- schönen Anblick zu ma-chen schienen. So hatten auch die Bürger zu Antwer-pen im Jahre 1549 bei Philipps II., nackberigenKönigs von Spanien , Einzüge, 879 Bürger zu Pfer-de, in Violet. und Carmoisin.-Sammt, und 4000 zu zFuß, alle gleichförmig gekleidet, durchgehends blau won-tirt, welches denn ohne Zweifel in der Folge zu Ein- zsübrung der Uniformen die Veranlassung gab, weil be-sonders die Schützen zu Fuß keine Harnische trugen, da-her um so eher eine übereinstimmende Kleidung bei ih-nen statt finden konnte. — Bei den Engländern 1
war noch am Ende des XVI. Jahrhunderts die Farbeder Kleidung oft willkührlich, zuweilen aber auch beiganzen Regimentern gleichförmig. So hatte im Treffenbei Newporl im Jahre 1600 die, den Niederländern z
zu Hülfe geschickte Eng ische Infanterie gelbe Rök-ke. — Im XVII. Jahrhundert fing es an ziemlich
allgemein zu werden, daß die Soldaten Regimenter- ^
weise gleichförmige Kleidung oder Regenröcke -erhielten.
Bei den Franzosen w .r dies zwar nur in Absicht derGarden der Fall. denn die üdngen Truppen hatten noch1656 keine Uniform, sondern sollen sie erst im Jahre1672 erhalten haben. Bei dem spanischen Heere aberließ sckon 1624, während der Belagerung von Breda , ^die Statthatten» der Niederlande 600. mit Pelz gefut-terte Regenröcke — Kasaquen — für die Schtldwachm