Venus, mediceische
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soll erst Pythagoras von Samos . /vor und uw 3657)den Griechen offenbaret haben. Gatterer. I. 268.
Venus, mediceische. — Laurentius von Medi-ci s (Lorenzo Medici ) mit dem Zunamen der Prächti-ge, der sich im XV. Jahrhunderte bei den Bürgern zuFlorenz so beliebt machte, daß sie ihn zum Oberhaupteihrer Republik machten, und 1492 starb, war. ein soeifriger Liebhaber alter Kunstwerke, daß er überall seineGefckältsträqer hatte, die dergleichen für ihn aufkaufenmußten. Wahrend der politischen Unruhen, die sich ge-gen das Ende des XV. Jahrhunderts wider diese Fami-lie erhoben, litten gleichsals die. von ihnen in Florenz gesammeltbn Alterthümer. Indessen wurde vieles vondem, was damals zerstreuet worden war, durch den,nicht lange darauf auS dem Hause Medici gewähl-ten Pabst Leo X. aufgefunden, und den rechtmäßi-gen Besitzern wieder zugestellt. — Durch den erstenGroßhe,zog Cosinus sgeb. igry. gest 1574) der auchden Grund zu der gegenwärtigen großen Gallerte gelegthat. hat die Antikensammlung einen starken Zuwachserkalten. Sein Nachfolger Franz hat sie beuäckrlichvermehrt. Ferdinand I , der seinem Bruder nach-folgte, hatte wahrend seines Aufenthalts in Rom , Ge-legenheit gehabt, sich eine Anzahl Antiken anzuschaffen,die er zum Theil nach Florenz kommen ließ, als er dieRegierung antrat. Doch blieben die zwey vorzüglichstenStücke darunter, nämlich die erhabene Gruppe derNwbe, und die Statüe der Venus, damals noch inRom . Letztere ist diejenige, die nachher unter demNamen der Mediceischen Venus so berühmt gewor-den ist. Cosmus II. hat sie nachher nach Florenz kom-men lassen. — Fortllo Geschichte der Mahlerey. I.126.