Verquickung zor
eine Erfindung wider die vernagelten Stücke bekannt. —Fabric. III >040.
Verquickung s. Amalgam».
Versalbuchstaben. Im Jahre 152g zeigt« AlbrechtDürer zu Nürnberg am ersten in Deutschland , wieman die lateinischen und deutschen Versalbuchstaben inihrer richtigen Proportion nach dem Enkel beschreibenmüsse. Zu den lateinischen hatte er an dem MinorrtenLuca Pacielo de Burgo S- Sepulchri igoyeinen Vorgänger. Im Jahre 1538 brachte JohannNeudörfer der ältere, die rechte Maaße der zierlichendeutschen Schrift ans Licht, wozu vorher Dürer denGrund gelegt hatte. — v. Murr Nürnd. 702. 70z.
Verschließung s. Schlagthüren.
Versammlungssaal. In großen Versammlungssälendie Luft zu reinigen, dazu bat der O. van Warumeine neue Art bekannt gemacht. — Gren neues Jour-nal d. Phys. IV. 46z.
Verschnittene. In welchen Ländern, und zu welcherZeit, die unmenschliche Kunst, die Mannspersonen zuverstümmeln, um ihnen die Wache der Krauen anzu-vertrauen, ihren Anfang genommen habe, ist unbe-kannt. Man legt diese Erfindung, wi-wohl ohne G>und,der Semiramis bei. Wahrscheinlich kommt der Ge-brauch der Verschnittenen auS den warmen Ländern;und blos die Eifersucht hat diese barbarischen Mittel, sichder Keuschheit der Krauen zu versichern, an die Handgeben können. Da diese Leidenschaft der herrschendeEharacter der Morgenländer ist, so ist zu glauben, daßdie Verschnittenen von den ältesten Zeiten her, bei die-sen Völkern üblich gewesen sind; ob aber dieser Gebrauchin Asien oder Eaypter erfunden worden, läßt sich Nichtbestimmen. Man findet blos, daß es vo»s den ältr»