Verschwendung
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ist also muthmaßiich zur Erhaltung einer jugendlichenStimm-, und jugendlichen Biegsamkeit des Körpers,zwar schon lange vorhanden, aber noch nicht so verbrei-tet gewesen, als er nach der Erfindung der neuen Mu-sikart, in Italien verbreitet wurde. Die Veranlassungzu dieser größern Verbreitung liegt zunächst im Colibatder katholischen Geistlichen, wodurch man ver-hindert wurde, weibliche Stimmen zum Gebrauch dervielstimmigen Kirchenmusik zu bilden. — So wie diesegrausame Operation durch die Kirche gleichsam geheiligtwar, verbreitete sie sich in Italien sehr schnell. ESwurden sogar eigne Boutiquen angelegt, worin mansich castriren lassen konnte. — Diese so verstümmeltenMenschen wurden Sopran« genannt. — Ob abergleich die Castration zum Behuf der Stimme zuerst inden päbstlichen Staaten aufgekommen ist, so scheinen inder päbstlichen Kapelle die Eastralen doch erst im Anfan-ge des XVli. Jahrhunderts zur Besetzung der Sopran-stimme gebraucht worden zu seyn. Nach Adami istder Pater Girolano Rosini aus Perugia der erste,welcher als Sopran ibor in dieser Kapelle aufgenom-men ist. Vorher wurde der Sopran durch Falset»oder Fistelstimmen besetzt, die den Spaniern beson-ders eigen gewesen seyn sollen. Giovanni de Sanc-tos. «in Spanier , der 1625 zu Rom starb, soll derletzte Fal fernst in der päbstlichen Kapelle gewesen seyn.Gvguet. I. 365. — Forkel Gesch. d. Musik, H.708 ff
Versich Wendung. Das erste Gesetz wider die Verschwen-dung und Ueppigkeit bei Gastmählern zu Rom . wardas Orchische, welches der Zunftmeister C. OrchiuSim I. 56S, nach andern 570 nach Erbauung RomS.gab, was aber keinen Nutzen stiftete. VAsoroK. «stur-