Band 
Vierter Band.
Seite
305
JPEG-Download
 

Versteinenmger, 505

Beckmann Ecf. I. 571. Gehler. II. 299.Mischer Gesch. d. Phys. V. 490.

Versteinerungen s. Petresacten.

Verstümmelte oder abgehauene Nasen, Ohren,Lippen, u. dgl. zu ersetzen. Diese Kunst erhob Cas-par Tagliacozzi (geb zu Bologna 1546, gest. 1599)Lehrer der Anatomie und Chirurgie zu Bologna , zueinem Hauptzweig der Chirurgie, und machte sich durchdiese Operation so berühmt, daß man ihm zu Ehren inBologna eine Bildsäule setzte, worin er mit einer Nasein der Hand vorgestellt wird. Bernstein. IV. 44z.Nach Fabricius hat der Wundarzt VincentiuSBianeus, zuerst die Kunst erfunden, Verlorne Na-sen und Lippen wieder anzusitzen, welche Erfindung an-dere dem Petrus Bojanus, andere dem Branca,einem Sicilianer, beilegen, und es (XiirurZisur cur-toruui nennen. Fabric. II. 1051.

Vertbeidigungs-Maschin«, gegen den Angriff wir,der Thiere, die von innen tragbar ist, und Raum für2 Personen enthält, hat der Franzose Julien Leroyerfunden. Magaz. all. neuen Er f. VII. Z12.

Vertugaden, eine weibliche Tracht, die unsren Reif-röcken zum Muster.gedient haben, entstanden in Frank-reich unter Franz I. und Carl IX. Unter LudwigXIII . wurden die großen Vertugaden größtentheilSabgeschafc. Vers. einer Kulturgesch. 83. f.

Verwandschaft. S^tahi und Henkel legten zuerstden Grund zu richtigen Begriffen von der Verwandschaftder. besondern Stoffe gegen einander. Im Jahre 1718entwarf Äeoffroy zuerst eine Tabelle über die Wirkun-gen der vorzüglichsten Verbindungen und Zersetzungen derStoffe. Nachher hat man solchen Tafeln den Name»der VerwandschastStaseln gegeben. Man hat aberIV. 20