Band 
Vierter Band.
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Vesiculue seDainales Z07

nickt des Eisens, und daß dazu nickt allein das Zinn,sondern auck das Stannum gebraucht worden, ss.Zinns Die Veiznnung dcr Eisenbleche ist eineErfindung, die entweder in Böhmen, oder Deutschland gemacht, und erst in neuem Zeilen in England, Frank-reich, u. a. Ländern bekannt geworden ist. Nach Sach-sen soll diese Kunst ums Jahr 1620 aus Böhmen durcheinen katholischen Geistlichen gebracht, und seit dieserZeit ganz Europa mit dem verzinnten Bleche vonDeutschland versehen worden seyn. So viel ist gewiß,daß die Verzinnung des EisenS viel jünger ist, als dieVerzinnung des Kupfers. Dir ersten Arbeiten derFlaickner waren kupiern« verzinnte Flaschen, die in al-ten Zeiten im Kriege, und aus Reisen gebräuchlich wa-ren. Die erste Kuhrsachsische Verordnung über Verzin-nung soll von iö6o seyn Die Engländer schickten

ums Jahr 1670 einen geschickten Mann, AndrewNarr an ton. nach Sachsen , um die Kunst der Ver-zinnung zu lernen; aber erst ums Jahr 172s kam dieSache in England zur Ausführung. Die erste Fabcikesoll damals in Monmouthshire errichtet, und im FleckenPonlypvol wenigstens schon 1730 weißes Blech gemachtworden seyn. In Frankreich ward der erst« VersuchMit der Einführung dieses Gewerbes von Colbert ver-anstaltet. Es fehlte aber an Geschrcklrchkeit und Un-terstützung bei dieser Unternehmung. Inzwischen finddoch einige Fabriken im vorigen Jahrhunderte zu Stand«gekommen; unter denen die älteste die zu Manspauxim E sas vom Jahre 1726 seyn soll Ihr folgte >753die zu Aasn in Lotharingen. Beckm. Erst IV.».s. Z-nri.

Vesiculue söoainalee, sollen von Johann Phi«