Band 
Vierter Band.
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Vieh-Assecuranz

Zu

Demübungenv der trefflichsten Männer, von denen ich nurWeber und Erxleben nenne, nock sehr vervollkomm,net. Letzterer hat insonderheit das Verdienst, daß er dieersten ordentlichen Handbücher über die Vieharzneykunstin Deutschland geliefert, daß er die Viebarzneykunst zu-erst zu einer Universitätswissenschaft gemacht,und daß er in einigen Provinzen von Deutschland dieersten, nach Gründen unterrichteten Vieharzke von Pro-fession, zugezogen hat. — S. I. Ch. Polyk. Erx-leben theor. Unterr. in d. Vieharzneyk. neu u. verbess.herausgegeb. von K. A. Zwirr lein. Gott . 1798- S.15 — 2l.

Vieh-Assecuranz. Um die Rindviehpest zu verhüten,ist 1804 in der ganzen R-publik Holland eine Meh-Assecuranz veranstaltet worden. Das von der Seucheangesteckte Vieh muß sogleich todt geschlagen werden,um die Verbreitung zu verhüten. Um aber diejenigenzu entschädigen, deren Vieh gelobtet wird, ist ein Ent-sckädigungsfond errichtet worden, wo jeder, welcherVieh hält, von jedem einzelnen Stück Rindvieh einekleine Abgabe entrichten muß. Der sämmtliche Rindvieh,bestand in Holland belief sich damals aus 902526 Stück,und der Entschädigungssond auf 7793z Guldtn. —Busch Almanach. VIII. 526.

Vielstimmige Musikstücke, hat Nicol. Dechiusoder Degius zuerst im XVI. Jahrhundert in Braun,schweig aufgeführt, dergleichen man damals noch nie ge-hört hatte. — Fabric. III. z6z.

Vignetten. Schon beim Cornelius Nepos , (Aktie,c. x8.) Plinius (XXXV. 2.) und Seneca (äs trari-yuill. c. 9.) finden sich Nachrichten, daß die Alten Bü-cher von vorzüglichem Werthe mit Gemählden und Vig-netten auszierren. — In neuern Zeiten ist die älteste