Wage
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— Eine sehr nützliche Wind wage bat der Pros. Ger»lach zu Wien 1766 erfunden. — Clais, ein Mecha-nikers aus dem Durlachischen, hat eine hydrostatischeWage erfunden, die nebst dem Gewichte, sogleich deninnern Gehalt einer Münze zeigt. — Eine sehr genaueWage, die ein Gewicht von ro Pfunden hatten kann,und auf ein Millionrheilchen des ganzen Gewichts einenAusschlag giebt, hat Ramsden 1777 erfunden. —(Goth. Magaz. VI. 4.-S. 100.) — Eine Univer-salwage hat Leupold 1726 beschrieben. Auch dieProbierwage, die zu den feinsten Abwägungen ge-hört, ist von ihm, und noch deutlicher von Ecamer*733 beschrieben. — Genaue Beschreibungen von derganz gemeinen Wage» und von Wagen überhaupt, ha-ben Leupold, Rosenthal »784 und Hanin gege-ben. — Die Theorie von den sogenannten Schal wa-gen hat Euler, und noch vollständiger Schmidt ge-geben. Letzterer beschreibt zugleich «ine von Hauff inDarmstadt verfertigte, sehr genaue, und empfindlicheWage. Die Ramsdensche und Hauffsche Wagehat Lüd decke in Meißen bequemer und brauchbarer ein-gerichtet, und eine eigne Vorrichtung erfunden, welcheso empfindlich ist, daß, wenn in jeder Wagschale rPfund liegt, der Zeiger sehr deutlich i/Z eines Duca-tenasses bemerkt. Er zeigt daher 4/48 580 desjenigenGewichts an, welches in der Schal« liegt. — Gehler.IV. 609. — Fischer V. 468. — Eine, dem Ange-ben nach, von Hawkesbre erfundene, und vonLeupold in Leipzig verfertigte hydrostatische Wagehat Wolf «727 sehr umständlich beschrieben, und auchLeupold 1726 abgebildet. Diejenige hydrostatischeWage, womit der Abt Rollet bei seinen VorlesungenVersuche anstellte, hat außer diesem selbst, auch Bris-