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Vierter Band.
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Wasserorgel

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Wasserorgel. Dir Erfindung der Wasserorgel wird demErebisius von Alcxandrien zugeschrieben; aber dieVorstellung, die man sich gewöhnlich von diesem In-sirumenie macht, ist unrichtig. Die Beschreibung,welche Vitruv (X. n. rs. rz ) aus dem Hera vonAlexandrien genommen hat, ist wahrscheinlich deswegen,weil er seinen Schriftsteller nicht verstand, selbst unver-ständlich geworden. Aus der Beschreibung des Heroselbst, haben die Allerthumsforscher entnommen, daßnoch vor ihr eine Art von Wind orgeln vorhanden ge-wesen seyn müsse, daher man den Clebisius nicht alsden Erfinder der Wasserorgel, sondern nur als einensolchen annimmt, der durch den Gebtauch des Wassers,die schon damals vorhandene Windorgel verbessert habe.— Forkel Gesch. d. Musik. I. 416. f. Bergt. 475,und die daselbst über diesen Gegenstand angeführten be-sondern Schriften. — Zu Nürnberg verfertigte «inBrunnenmacher, Martin Böhmer, (geb. i6zü gest.1707.) Wasserocgeln, die verschiedene Lieder spielten.Doppel mayr von Nürnb. Künstlern zo6. — Ka-bric. Ii. 71. — Meusrl Leirf. I. 34z. — Voll-beding Archiv. 507. Suppl. 312.

Wasserpfahlschneider. Eine Maschine» Pfähle u».ter dem Wasser abzuschneiden, hat der Ingenieur JohnFouldS in London erfunden. Magaz. all. neue«Ers. H. 20.

Wasserpresse, hauptsächlich zum Pressen des PapierS,hat Jos. Mich. Luber in Burglh'am bei Allorf er-funden. Mag all. neuen Ers. V. »45. — Eineverbesserte für Papierfabrikanten, hat der Papierfabri-kant Laschge zu Burgthau bei Nürnberg erfunden. —Jo urn. f. Fabr. 1801. Jan. io>

Wassrrprobe der Hexen. Jst unlerPabst Eugrnius