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Vierter Band.
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385
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Wörterbuch

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Wochen von 10 Tagen (Decades), und die Römer von8 Tagen (OgdoadeS). Ob dir Babywnier und Syrer,7» oder, wie die Griechen, rotägige Wochen hatten,weiß man nicht. Die Perser theilten die Monate garnicht in Wochen. Die Wochentage hatten bei denExtern ihr« Namen von den 7 Planeten; bei denGriechen wurden sie b'oS durch Zahlen unterschieden, undzwar so, daß man die ro Tage der ersten Woche alsLage des anfangenden, die der zweiten als Lage desmittlern, und die der dritten Woche als Tage d.«S zuEnde gehenden Monats zahlte. Die Hebräer und dieRömer hatten auch keine Namen, sondern Zahlwörterfür die Wochentage; sie zählten sie aber nicht als Wo-chentage, sondern ohne Rücksicht auf Wochen, als Mo»naistag»; die Hebräer mit fortlaufenden Zahlen durchden ganzen Monat von einem Neumonde zum andern.Hingegen die Römer zählten die Monat-tage auf «ineunnökhig »erkünstelte Art, rückwärts nach Z Absätzen»wobei ihnen die Worte Kalendä, Nonä und Jdu-zu Epochen dienten. Gatterer. I. 270. Goguet. I.- 35 .

Wörterbuch. Lexikon. Das erste griechische Lexiconhat SuidaS im X. Jahrhundert geschrieben. Unterden spätern hat Johanne« Placentinus, auch Joh.Erestonus, oder CrastonuS genannt, das erste grie-chische Lexicon 1483 geschrieben. Ihn übertraf nachherWarinus Phavorinus CawerS 1496. (Jabric.I. rrr. II. 914. Unter den Deutschen hat Se,bastian Münster 15Z0 da» erste L-sxioon trilinAus(ilskraico-zrasco-Iatillum) geschrieben. (Das.) Unterden Christen ist HesychiuS (von Alexandnen im lU.Jahrh) der älteste, der ein Glossarium geschriebenhat. (Das. H. 27z.) Valerius Harporration trugIV. 25