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Vierter Band.
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Wollweberkunst

ken -er Wollwaaren, hat I. A. Chaptel erfunden.Zvurn. s. Fabr. rc tFc>2. Aug. 108.

Wonweberkunst (Walkerkunst), hat nach PliniuSVII. 58. Nicias von Megara erfunden. Bollbe-ding Archiv 521.

Worfeln. Eine neue E-sindung, die Saat nach demDreschen zu worfeln« oder zu reinigen, hat SwenLjungquist 1752 gemacht. Schweb. Abhandl.XIV. 2>z.

Wundärzte. Die älteste Erwähnung der bei den Kran-kenhäusern des deutschen Ordens angestellten Aerzte undWundärzte, welche der verstorbene Docker Möhsenaufgefunden hat, ist unter der Regierung des Johannvon Lastic, welcher 14Z7 die Großmeisterwürde über-nahm, .und die Pflichten deS Arztes und Wundarztesgenau bestimmte. Doch ist es wahrscheinlich, daß dieHospitäler viel früher wahre gelernte Aerzte gehabt ha-ben. Seit wann man bei den Kriegsherren gelernteWundärzte angestellt hat. ist ungewiß. Beckm. Erfind.V 417. 419. 436. s. Aerzte. Chirurgie.

Wundarzneykunst. Eine Geschichte derselben hatDujardin geschrieben. (Hiatoire äs la skirurgis sie.ü I'^ris. 1774. 4.) Früher noch schrieb Portal ei-ne dergleichen mit der Geschichte der Anatomie verbun-den. (käist. äs I'Xllaromis st äs 1» LItirurßie, er ks-ris 1770. 8) Die erste chirurgische Akademie inDeutschland ist zu Wien errichtet, und von dieser sind1787 die ersten Abhandlungen erschienen. Richter chi-rurg. Bibl. IX. 191. In Paris haben die Wund-ärzte schon unter der Regierung Ludwigs des Heili-gen, der 1226 zur Regierung kam. eine akademischeGesellschaft ausgemacht, die ihre Statuten hatte; undFranz I. der 1515 den Thron bestieg, verliehe dieser