Ziegelstreichen
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Bezirk der Abtey von St. Etienne zu Caön lag, undwovon zu Ducarel's Zeiten nur noch ein großer Saalübrig war, fand man in diesem Saale einen musivischausgelegten Fußboden von bemahlten, und im Feuer gla-surken, oder emaillirten Ziegeln, worauf man Or»namente und die Wapen der berühmte« normännischenBaronen erblickte, die mit Wilhelm in England lande-ten. Das Alter derselben setzt man ins XIV/Jahrh.und es wird für ausgemacht gehalten, daß sie unter demAbt Robert von Chambray, der im I. izgz starb,verfertigt worden. — Auch im nördlichen Kreutzgang derCathedralkirche von Winchester befindet sich ein Fußbodenvon zierlich bemahlten und glasurten Ziegeln» der aberdurch die vielen Grabmähler theils bedeckt, theils z-rstöhrkist. Gegenwärtig sollen shngefähr noch 70 Stück rxisti.ren, die einen rothen Grund, weißgelbe Figuren, undschwarze Umrisse haben. — Fiorillo Gesch. d. Mah-lerey. V. 40. f.
Ziegelstreichen. Eine bequeme Maschine dazu hat derHofrath Jung erfunden. Magaz. all. neuen Erf.III. 40.
Ziehmaschine s. Bleyzug.
Zielbüchsen s. Pirschbüchsen.
Zimmer. Zobel und Hermeline werden nach Zimmer«verkauft, und diese Benennung ist sehr alt. Ein Tim-
- der Haarenbolg kömmt schon ums Jahr igoo vor,und ununa timdrium martrinsrurn schon 1207 Jetztmacht ein Zimmer 4 Decher (s. diese) oder 20 Paaraus, und so wurden die Zobelfelle bereits zu des G.Agricola Zeit (geb.' 1494. gest. 1555) zu 40 Stückverkauft. Aber ein Zimmer ist wohl nicht in allen Län-dern und zu allen Zeilen gleich viel gewesen; wenigstens