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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Kleider und Puß

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Amtskleider, Wiltwenkleider, T auerklnder rc. Gewöhn-lich bestanden die Kleider der Mannspersonen aus einemOber und Unterkleide und einem Gürtel; und die Is-raelitin mußten Quäste an den 4 Ecken des Obrrklei-des tragen. Aus Wolle und Linnen zusammengewebteKleidung sowohl, als Verwechslung der Manns- undWerbskleider, war den Israelnen verboten. Frauen un-terschieden sich hauptsächlich durch den Schleier vonJungfern und Huren. Man hatte mehrere, an Farbeund an Schönheit verschiedene Kleider. Harrplschmuckoder Diadem, beim Hrsb; mit Bändern an die Füßegebundene Sohlen, anstatt der Schuhe, zu AbrahamsZeit; doch trugen die Jsraelikrn Schuhe auf Reisenund Märschen, und beim Essen des Osterlamms. Heili-ge Oerter betrat man nie anders, als mit bloßen Füßen:«ine «zyprische Sitte. Wo nchmere trugen auch Stöcke,goldne Armbänder, goldne Nasen- und Ohrenrinqe, gold»ne Hand- und Fingerringe. Die Egypter schoren denBart ab; die Hebräer aber ließen ihn wachsen. AuSLiehe zur Reinlichkeit pflegte man sich, wenigstens inEgypten, in Flüssen zu baden. Die Spiegel waren nochnickt von Glas, sondern von gegossenem Kupier; ku-pferne Handspiegel mußten wvbl, außer den Israelitin-nen, auch die Egppterinnen gehabt haben. — Gatte»rer. l. 59-

Bei den alten Griechen war die Kleidung soeinfach als ihre Speisen (s. Essen.) Sie gingen bestän-dig, wie die Römer, ohne Hut, nur auf Rufen trugensie ihn. Auch die Weiber gingen anfangs unbedeckt.Nachher singen sie an, Kops und Haarbinden zu tra-gen; und da wurde denn der Kopfputz immer kostbarer,und in der Folge eine wabre Verschwendung. In denersten Zeilen trugen die Mannspersonen die Haare rück-wärts geschlichtet, und unten in einrn Knoten zusammen