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Von den Felsarten benutzt man in Bergei 1 die erratischen Blöcke, Gneiss undgrünen Schiefer als Baustein, letzteren auch zu Thürpfosten u. dgl., wo er sichgut ausnimmt und der Atmosphäre widersteht, der seltene Kalk, der meist zuhoch liegt, um benutzt zu werden, ist ein geschätztes Material, wo er zugänglichist, und der weisse Marmor könnte ebenfalls bei grösserer Zugänglichkeit archi-tectonisch verwendet werden. Der Gyps von Soglio wird hier und da benutzt,,leidet aber an demselben Uebelstand der schwierigen Beschaffung.
V. Die Platta- oder Fallergebirge.
Es sind diese Berge der Anfang der vom Septimer bis zum Hinterrhein inder Richtung von S — N fortstreichenden Oberhalbsteiner Kette, deren übrigeTheile nicht mehr in unser Gebiet fallen. Sie sind ebenfalls keine selbstständigeCentralmasse, sondern ein Mittelglied zwischen Suretaund Piz Err, wir behandelnsie aber für sich aus denselben Gründen die wir bei dem Doangebirg hatten. DieGrenzen sind südlich die Averser Furcellina am Septimer, nördlich Val Nandround Curtins, östlich Oberhalbstein, westlich Avers. Die ganze Masse zerfällt ineinige Unterabtheilungen.
1. Btaller Berg und die Scaloitakette.
Folgt man, statt über das flache Joch des Septimer südlich aufzusteigen, demvon Westen her aus dem Furcellinagletscher strömenden Thalbach, so führt einschmaler Pfad zwischen den Schieferfelsen von Sopra il Cant und einer andernebenfalls aus grünem Schiefer bestehenden Felsenrippe hin. In letzterer steigenmehrere Serpentingänge auf, welche sich nördlich an die grünen Schiefer vonSopra il Cant, südlich gegen den Septimer fortsetzen. Sie sind bemerkenswert!],weil man daran sehr nett und rein den Serpentin als eine breite Gangmasse er-kennt. Südlich sieht man den einen Arm der Kalkformation die aus grünemSchiefer bestehende Höhe 2924 (Furcellinahorn) umschlingen und sich unter demGletscher verlieren. Die schmale Einsenkung, in welcher zwischen den beidenFelswänden der Pfad geht, ist meist mit Trümmern von Serpentin gefüllt, docherscheint auch als Grundlage Serpentin, so dass man dessen Anwesenheit dieEntstehung der Furka zuschreiben muss. Von N kommt ein enges Thälchen, indem auch Serpentin ansteht, welcher die Grathöhe von Sopra il Cant erreichtund sich jenseits fortsetzt. Nun treten sich die Felsen der beiden Seiten so nahe,