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grüner und grauer Schiefer herrsche» vor, so wie auch, im Hintergrund des ThaiesValletti, wo die Felsen rund höckerig abgeschliffen sind. Einige tiefe Risse durch-ziehen dort das Gestein. Wo der andere Schenkel des Grats Sopra il Cant, dernordöstlich läuft und aus grünem Schiefer besteht, anfängt niedriger zu werdenund sich in das Plateau zu verflachen, das sich gegen Stalla langsam senkt, kom-men mehrere Serpentinzüge vor, die quer über das Plateau laufen und nachValletta übersetzen. Es ist oben schon davon die Rede gewesen, so wie auchdavon, dass einige Kalkstreifen in derselben Richtung verlaufen.
Das Thälehen Valletta, welches bei Stalla ausmündet, ist eigentlich nur einebreite Schlucht mit immer schmäler werdender Thalsohle und endigt in einigenverzweigten Schluchten vor hohen Felsen von grünem Schiefer. Aus solchen be-steht überhaupt fast sein ganzer Verlauf; nur setzt an verschiedenen Stellen Ser-pentin durch die grünen Schiefer auf die andere Thalseite. Der erste dieserSerpentingänge läuft fast dem Muot rotond parallel an dessen Fass her bis zuden letzten Häusern von Stalla und springt da auf die rechte Seite über. Derzweite setzt Liber etwas oberhalb der Brücke und ist der ansehnlichste, ein dritternoch weiter oben an der Stelle, wo ein Wasserfall zu Thal geht; es ist derjenige,welcher sich oben bis zum Pass am Staller Berg verfolgen lässt. Alle diese Ser-pentinstreifen sind deutlich die Felsen durchsetzende Gänge, meist nicht vongrünem, sondern von grauem Schiefer begleitet, und streichen quer durch dasThal. Wir kennen sie schon von Cavraccia und Sopra il Cant her, woraus ihreLänge ersichtlich ist. Ihr Streichen geht in sehr verbogenen Linien.
Von der Brücke und den Maiensässen der linken Seite aus, geht der gewöhn-liche Weg nach Juf; indem der durch Valletta selbst verlaufende steiler und müh-samer ist. Man steigt über grauen glimmerigen Schiefer aufwärts, auf welchemdann grüner Schiefer liegt, der den Abhang und die steilen Felsen des Muotrotond bildet. Ein Serpentingang zieht sich durch die Schiefer hinab, bald vonSchutt bedeckt, bald aus diesem wieder auftauchend.
Auf dem Plateau angelangt übersieht man die Höhe Muot rotond, derenNamen von der abgeschliffenen Form ihrer Felsen herrührt; auf ihr setzt sich dasPlateau in mehreren Stufen fort, ein kleiner See liegt darauf. Mehrere Serpentin-flecke treten auf dem Plateau hervor, das sonst aus grünem Schiefer besteht.Nördlich senkt es sich in das tiefe Thal Sorena, das in Schiefer eingeschnitten ist.Folgt man aber dem Plateau in südlicher Richtung, wo es ansehnlich steigt, sosieht man bald zur rechten Seite einen hohen schwarzen Rücken. Es ist Serpentin,