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Geschichte der deutschen Literatur in der Schweiz / von Jakob Baechtold
Entstehung
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0. Die neue Jett.

«Siedenzcluitrs und achtzehntes Iabrduadrrt.k

ist eine der wirksamsten Stellen desSimvlieissimuS", jenesFricdcnsbild mitten im Graus und Qualm des langen Krieges, daSimplex und Herzbruüer die verwüstete Heimat auf eine Weile mitden freundlicheren Fluren der Eidgenossenschaft vertauschen,dem ein-»Mn Vande, darin der liebe Friede noch grünt", und zusammen eineWallfahrt nach Eiusicdeln antreten.Das iMnd so erzählt derPilger kam mir sv fremd vor gegen anderen Dcmichcn Vnndcrn,wann ich in Brasilia oder in China gewesen wäre. Da sahe ichlk deut' in dem Frieden handeln und wandeln; die Ställe stunden^ii Biche, die Bauernhöfe liefen voll Heiner, GänS und Cntcn; diestraften wurden sicher von den Reisenden gebrauchet, die Wirtshäuserfaßen voll teilte, die sich lustig machten. Da war ganz keine Forchtdar dem Feind, keine Sorge vor der Plünderung und keine Angst,inn Gut, l^eib noch ^cbcn zu verlieren: ein jeder lebte sicher unter>r>ne»i Weinstock und Feigenbaum, und zwar, gegen andern Deutschen Zandern z rechnen, in lauter Wollust und Freude, also daß ick dieses^and vor ein j,djsch Paradis hielt, wiewoln cS von Art rauh genug»u sein schiene."

Wohl ist die Brandfackel des dreißigjährigen Krieges an unsernmidcsinarken vorübergetragen worden und hat nur zuweilen ihreustcrrotc Glut über den Rhein geworfen, aber die cinhcin.'ichen Zu-I a»de sind trotzdem und trotz aller schimmernden Hülle seil lange im'edergang begriffen. Wohl wurde die schweizerische Unabhängigkeit>» westfälischen Frieden anerkannt, allein die vaterländische Politik,die der katholischen Orte, treibt fremden, namentlich französischen. ""^Uskn zu. Das französische Gold rollt durch das f'and. Derlanztzsischf Kriegsdienst verzehrt die Kraft des Polkcs.Es ist wahrlich^ >^cil fürhandcn ruft der wackere Doggcuburgcr Cpigrammalikcr° aniics t^roh aus daß wir Cidgcnosscn fein rechtschaffen das