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Geschichte der deutschen Literatur in der Schweiz / von Jakob Baechtold
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Die »cue Zeit.

ruhig in die offenen Meere hinaus und die einfassen dcrscldcn lebenin trautem Frieden. Fetzt naht das Nicseuschisf Ogs der Arche. DieMänner haben sich aus Gier nach den Weibern selbst gemordet undauch diese sich den Tod gegeben. Der einzig übrig gebliebene Og flehtumsonst um Ausnahme in die Arche. Der Abgrund verschlingt ihn.Zehnter besang. Die Arche fließt indes aus der sanfteste» Flutnach Norden, lieber die Wassergefilde hört man das Heulen der ver-zweifelnden Stimme AbbadonaS. Er wünscht sich dir Vernichtung undwird vorn Sturm auf einen Planeten getragen. Der Engel Naphael,der beständig um Noah schwebt, erscheint in der "Arche und erzähltdas Schicksal der Seelen: die erwählten sieben.zig Tausend Hai er zuden Gütern gejährt, die Murmden Verworfener in nächtliche Eiswiislenverbannt. Der Komet kommt zum zweiten mal in die Erdennähe.Feuer flammt von ihm aus, die Wolle» öffnen sich und die endlosenWasser verdunsten. Elfter Eiesang. Die Arche ist beständig vvm FriedenE'ottes umzäunt und der Seraph kommt nun öfters, den Noachidendie Tafeln der Zukunft zu enthüllen, i Dieser wie der folgende Zugstammen aus Milton.) Er osscnbarr ihnen das Erlöjungswerk desMessias und in ihren Träumen erfahren ste, daß sie Slanunvätcrmächtiger Böller werden sollen. Sie sehen in die Zeiten, da Amerika entdeckt, das Schießpulver erfunden, die Neger Sklaverei eingeführtwird. Endlich sind die Urnen im Dunstkreis geleert und ihr Vorratvertränkest. Festes iMnd raucht aus und begrünt sich, die Arche stehtaus dem Trocknen. Die Noachidcn begrüßen das Vanö, wie der ausder Fremde heimkehrende Sohn der Alpen lachend und weinend seineBerge erschaut. Die Schwestern stimmen hohe Vobgesängc an. ZwölfterGesang, Die Arche wird aus dem Berg Ararat entsiegelt. Der Engelzeigt das Ende der Firn an. Den drei jungen Frauen wird die <Äe-burl von Zwillingen verkündet, Stammvütern der neuen Geschlechter.Aussendung der Taube. Auszug aus der Arche. Geburt der Kinder.Sem machr sich auf, das Vand der Verheißung, Kanaan, zu suchen.Ucbcrall sieht er die Spuren der Verheerung, Nuiurn der Städte; ineinem Gewölbe stößt er auf die Zeichen von Verhungerten. An dem Ortder Verheißung erscheint ihm Rapl-acl wiederum und weissagt ihmdas Schicksal der Menschheit von Abraham bis aus Ehristus. Dievon Noah ausgcsandte Taube bezeichnet ihm die Stelle der neuen An-siedelung. Dorthin zieht sein Geschlecht, begleitet von der zahmenGattung der Tiere. Nvah nennt den Wohnsitz Salem, d. i. Hausdes Friedcits, schichtet das Versöhnungsopser auf und der Bogen desFriedens spannt sich über ihm aus.

Schort in seinem allen Grundriß eines epischen Gedichtes von