Lus Kloster Et. Gallcii
E. Sievers , die Murbacher Hyinnen 1674.
Die Sängerschule St. Gallen « voin 6. di» 12. Jahrh. Von I'. AnselmLchubiger <18561. — Da« Romanische Antiphouar, d. h. jene von ihm nachSt. Gallen gebrachte.Kopie des Antipkonarium St. Gregor» glaubte man früherin der St. Galler Handschr. 35!» zu besitzen; vgl. aber Schädiger S. 78, Note li,und Scherrcr, Berzeichnisi 121. — Die Stelle von den, Gesang der Alemannenund Gallier steht bei dem Diakonus Johannes in der Vila lirixorii inagniBuch 2, Kap. 7; ticke bort IV. macht dazu im St. Galler Eod. 578 die Bemerkung:^Vi<I>; jnetuiitiain rninanisenm in '17'utoues!"
S. 26. Zso, ein Dhurgauer, Borsteher der äußern Schule, erscheint urkundlich von 852 an. Zu seinen Schüler» gehörten der Abtbischof Salomo»,Notier Balbnlus und Tutilo. Nach Eckebart wäre er später nach dem jurassischenKloster Nloutier'Granval als Lehrer benifen worden. Er starb ain 14. Mai 871.Vgl. Eckeharts Easus, .Kap. 30 fs. Ueber den Irländcr Müngal, auch Mar-cellus genannt, Eckeharts Easus, .Kap. 2, 33 und 34. Ueber Natpert vgl. dieEinleitung Meyers von Knonan zu den Casus Natperti, Zimmermann, Natpert,der erste Zürcherqelchrte <18781. Sein Lobgesang aus den hl. Gallus <inder St. Galler Handschr. 363) bei Z. Grimm, lateinische Gedichte des 10. undI I. Zahrb. <1838», S. XXXI ss.; bei Hattemer, Denkmahle des Mittelalters I,337 ss.; Pertz, Man. Germ. 2, 33; Äüllenhofs und Scherer, Denkmäler <2. Ausl.),S. 1!» ss.. 3.»4 ss.
S. 27. Ueber Notkcr I, Balbulus, den Heiligen, vgl. E. Dümniler.das ssvrmelbuch des Bischofs Snlomon III. <1857), S. 106 ss.; Zeumer, neuesArchiv der Ges. für ä. deutsche Gesch. 8, 513 ss.; G. Meyer von Knonau, einthurgauisches Schultheisiengcschlecht des !>. und >0. Zahrh. im Jahrbuch s. Schweiz .Geseb. 2, I<»5 ff. >1877) und desselben Lebensbild des hl. Nolker von St. Galle »,in den Mitth. der Züricher antiquar. Gesellschaft, Bd. I!>, Heft 4 <18771: daselbstein altes, vielleicht noch dem 10. Jahrh, angehöriges Bild Natter-,-. EckehartsEasus Kap. 33 ff. Notkers Grabschrist von Eckehart I V. in der Zeitschr. s. d. A.14, 46 . eine ältere bei Goldast , ümipt rer »lum. I, 217. Einer der St. Gallenüberragenden Hügel, aus dein das Frauenllösterchcn Nöggersegg steht, hießNvlkersbcrg, was schon Eckehart Kap. 2!» erwähnt. — Ueber die musikalischeSeite vgl. Schäbiger, Längerschule 3!>ss.; Wilma»»» in der Zeitschr. f. d. A.>5. 2«!7: „Welche Sequenzen hat Notker verfaßte- Wilinauns verzeichnetS. 283 ff. deren 41. Dazu Daniel, 'I'Iiv.--»uru8 Iivinnalozr» »8 .5, 37 ss. und dieeinschlägigen Werke über die Sequenzen von Mone, Barlsch, Kehrei», «KaltMorel; I «-Ii8, Iijütuiri- gönörnl« >1» In ,uu8iquo 4, 314 tl. Der Widmung»dries von Notkers Sequeuzeubuch an Luitward bei Dümmler, St. Gallische Denkmale aus der earolingijche» Zeit, i» den Mittheilungen der Züricher antiquar.Gesellschaft Bd. 12, 224. Ueber da» in<-»Iin vita vgl. den Erlurs in Scherrers'Aerzcichniß 165 ss.
S. 28. Notker als Perfasser der ge8in ffnrali niagi», gedr. bei Pery,Mon. Germ. 2, 726; von Iassö in der Ilidliotlxu:!» reruiu izorinnnio. 4, 610,trefflich überseht von Wattenbach in den Geschichtschreibern der deutschen Vorzeit,2. Ausl. 1877. Pgl. auch Gust. Kreistags Bilder aus der d. Vergangenb. I, 323 ff.Schon im 17. und 18. Jahrh, äußerte» Gelehrte wie Goldast und Basnnge dieAnsicht, Notier Balbulus sei dieser gemütliche alte Mönch von St. Gallen . Diese