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Dr. Adolf Wartenweiler, Romanshorn : : ein Lebensbild, nach eigenen Aufzeichnungen
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genösse I. St. und ich, waren dazu ausersehen, zweimalin der Woche abends quasi Privatstunden zu nehmenin der Schönschreibekunst. Mein guter Vater, da warstdu auf dem Holzwege. Schön schreiben habe ich niegelernt!

Ich habe die Hütte des Lehrers als Turbenhüttebezeichnet, und das hat noch seinen ganz besonderenGrund. Vor seinem Einzüge war der damals in allerEile zu einem Wohnzimmer hergerichtete Raum zumAufbewahren von trockenem Torf benutzt worden. Nunwar, damit das Kleeblatt vollzählig sei, noch ein Dritterim Bunde - ich will ihn Hannes heitzen - der allerleimerkwürdige Ideen in seinem jungen Strudelkopfehatte. (Er ist dann später, nachdem er das väterlicheErbe durchgebracht, elend verkracht und zugrunde ge-gangen.) Der war das Haupt der Bande in der Turben»Hütte, die wir zu einer Art Räuberhöhle eingerichtethatten. Einmal, als er den Haufen Torf recht nach-denklich betrachtete, meinte er, wenn wir auch keineTabakpfeifen hätten, könnten wir doch rauchen. Flugszog er sein Taschenmesser, das er am letzten Maimarktgekauft, nahm eines der schönen Torfstücke, bohrte einLoch in der Längsachse bis zur Mitte, dann daraufein zweites in vertikaler Richtung. Dann nahm er einStück Zunder, schlug den Stahl, schob das entzündeteAgens bis zur Stelle, wo sich die beiden Kanäle trafen,und fing an, zur einen Oeffnung hineinzublasen wieein währschafter Posaunenengel. Und in der Tat quollbald ein Räuchlein zur andern Oeffnung heraus, dasbei weiterem Blasen zu einem gewaltigen Rauch wurde.