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Dr. Adolf Wartenweiler, Romanshorn : : ein Lebensbild, nach eigenen Aufzeichnungen
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schon eine große Anzahl Buchstaben, von welchen mirnamentlich das Tüpfli i, das Aeugli e, das Ringli o,das Vörsteli k und das Fräuli z viel Freude machten.Es war das etwas Mnemotechnik (Gedächtniskunst) desLehrers, und man sieht, daß sie nicht ganz schlecht war,'sind mir doch diese Eindrücke alle noch so klar und frischwie am ersten Tage.

Besonders viel Interessantes kam nun allerdingsnicht vor. Hie und da, wenn der Lehrer recht eifrigkorrigierte, fiel ein Tabaktropfen auf das Heft er warein arger Schnupfer - und diese braungelben, stinkendenKleckse waren das Aergste, was mir passieren konnte.Es schienen mir diese später gleichviel zu bedeuten wieAbnormitäten in der Charakterentwicklung, Schwächen,Fehler, wie sie so gerne zu Lastern auswachsen.

Der alte Lehrer muß dann gestorben sein. Weiteresweiß ich von ihm nicht zu melden. An seine Stelle kamein anderer. Daß dieses Interregnum gewissenhaft benutztwurde, um die ewig pendenten Streitigkeiten mit denFeinden" von Bühl , Langhalden, Kuderacker undRothen einmal gründlich auszusechten, brauche ich nichtzu sagen. Manche Skalplocke wurde in heroischem Iwei-kampfe gewonnen und verloren.

Der neue Lehrer muß jedenfalls mit Gütern dieserWelt nicht allzureich gesegnet gewesen sein. Er wohntein einer Art Turbenhütte, fast der ärmlichsten Behau-sung des Dorfes. Mein Vater mußte sich jedenfalls inmeinen Anlagen getäuscht haben, oder er sah wohl, daßda und dort, namentlich auch in der Schrift, vieles zuverbessern wäre. Item, unser zwei, mein ewiger Kampf-