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Dr. Adolf Wartenweiler, Romanshorn : : ein Lebensbild, nach eigenen Aufzeichnungen
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und doch konnte ich mich fast nicht losreißen, bis derVater endlich ernstlich mahnte:So, fetz isch g'nueg;mached emol!" Kaum waren wir um die Ecke beimGarten, knallte Fritz mit der Peitsche, so daß sogardem braven Vläß die Situation klar wurde und er einenflotten Trab anschlug. Ich verbiß die aufsteigendenTränen, zog beim Pfarrhaus noch grüßend und dankenddie Mütze; dann aber ward's still, totenstill im Herzen.Als wir Bürglen, dann auch Weinfelden hinter unshatten, wäre ich am liebsten wieder umgekehrt. InEschikofen erhielt Bläß das wohlverdiente Futter, undauch wir ließen uns einen währschaften Z'nüni geben.Der Sorgenbrecher mußte dabei gute Wirkung getanhaben; denn als wir weiter fuhren, schien die Sonneviel Heller, strahlte der Himmel viel klarer und winktedie Zukunft weniger düster.

Meine Habseligkeiten wurden abgeladen und in denobern Schlafsaal" gebracht. Dieser war gerade unterdem Dach, aber bequem, hoch, mit acht Betten und ent-sprechenden Kästen, Waschtischen usw. Als Bruder Fritzendlich Abschied genommen und ich dem lieben altenBläß zum letztenmal den Hals gestreichelt und noch viele,viele Grüße nach Hause aufgegeben, ward es wiederdunkle Nacht in meinem Innern. Aber der Konvikt-führer, Herr Sulzberger, der offenbar erriet, was inmeinem Innern und wohl noch im Herzen manchesmeiner Kameraden vorging, nahm mich bei der Hand,führte mich an mein Pult und tröstete, morgen werdees schon besser sein. Die Nacht war nicht besonders gut,der Bläß, der wieder wohlgesüttert nach Hause, nach