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ganz zwei Franken. Was tun? Die Uhr versetzen wollteich nicht- so blieb keine andere Wahl, als den Wegunter die Füße zu nehmen. Und so ging's von Dorfzu Dorf, Straßburg zu. Es mochte etwa zehn Uhr sein,als ich in Ottersweier ankam. Ich trat in die hellerleuchtete Gaststube im „Löwen" - zu einem Glase Weinund einem Stück Brot reichte es ja noch. Bescheidensetzte ich mich etwas abseits an einen Tisch, währendder Wirt mit den Honoratioren des Dorfes an einemandern beim Abendtrunk sah. Die Kellnerin brachte mirmein Glas auf einem feinen Teller- da ich ordentlichgekleidet war, setzte sie offenbar ein entsprechend ge-spicktes Portemonnaie voraus. iUuis I'kubit ne iuit pustoujours le moine. Der forcierte Marsch mutzte mir nachder Aufregung des Nachmittags doch etwas in die Knieegeschlagen haben- die Müdigkeit übernahm mich, undich fragte die Kellnerin, was die Nachtherberge koste.Da ich aber den geforderten Preis nicht mehr besaß,galt es, weiter zu marschieren. Da näherte sich derWirt, ein freundlicher jüngerer Mann, der mich jeden-» falls schon länger beobachtet hatte. Gewiß waren ihmschon mehr solche „Abgebrannte" vorgekommen, so daßer auch in diesem Falle seine Diagnose gleich richtigstellen konnte. Als er auf seine Frage erfuhr, ich seiein Straßburger Student, meinte er lachend: ,,^b, vousuve? äte clier Lärmtet (so hieß der damalige Spiel-pächter), und als ich das freimütig zugestand, gab einWort das andere. AIs er ferner erfuhr, daß er einenSchweizer vor sich habe, rief er der Kellnerin zu: „DerHerr wird hier über Nacht bleiben, Zimmer so und so!"