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linken Aermel geschmückt mit der eidgenössischen Feld-binde, dem weißen Kreuz im roten Felde, zu der obli-gaten Prüfung. Auf diesen im wahrsten Sinne desWortes würdigen Herrn hatte unser Herr OberinstruktorR. schon längst aufmerksam gemacht, seine Stellung undseinen Gehalt, den er mit dem schönen Vers illustrierte:
Der Oberfeldarzt hat etwas,
Man darf es fast nicht sagen, was,
Er hat zwölfhundert Franken.
Bei seinem Schlußwort waren wir ziemlich erstaunt,zu vernehmen, daß wir Vorzügliches geleistet hätten,während man im Innersten eigentlich der Meinung war,den Sold, den einem das teure Vaterland bezahlte, nichtverdient zu haben. Ls soll aber heute noch etwa sogehen, natürlich nicht bei der Sanität!
Wieder zu Hause angelangt, führten mich beruflichePflichten hie und da in das Haus des Herrn PflegersW. in A. Und da war es um meine Freiheit geschehen.»Die oder keine" war, wie es glücklicherweise heute nochetwa vorkommt, die Losung, als ich das holde Töchter-lein näher kennen lernte. Aber es brauchte einen hartenKampf. Eisen ist eigentlich zu wenig gesagt, die Willens-stärke meines künftigen Schwiegervaters zu bezeichnen.Dertha sei noch viel zu jung, um ans Heiraten zu den-ben. Vielleicht mochten ihm auch meine noch etwasstudentischen Manieren und Allüren nicht die nötigeGarantie bieten für das Glück seines Kindes. Aberheimliche Lieb ... Und wenn ich wie weiland Labanum die Rache! zweimal sieben Jahre hätte dienen müssen,'ch hätte es fertig gebracht.