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Die noch irgend inarschfähig waren, wurden weitereskortiert in die umliegenden Dörfer. Am andern Tagewar von unserem Bataillon fast nur noch der Stab imLtädtchen. Die nachrückenden Franzosen wurden unter-gebracht, so gut es eben ging, in Kirchen, Schulen usw.Als auch da das letzte Plätzchen besetzt war - es lang-ten in 36 Stunden etwa 27,000 Mann in Orbe an -führte man sie vor den Ort; zu beiden Seiten der Land-straße wurden ihrer je 50, 60 um ein Feuer gelagert.Es war ein schreckliches Bivouak. Und dann kamen diebraven Einwohnerdes Städtchensheraus mit großen Kesselnvoll Suppe, Kaffee,' auch große Mengen von Zigarrenwurden verteilt,' diese waren fast begehrter als die warmeLuppe. Am liebsten aber war ihnen die Ruhe, das Gefühlder Sicherheit, das sie auf neutralem Boden empfanden,nicht mehr gejagt und gehetzt zu werden wie das Wild.
Am Morgen war natürlich der meterhohe Schneeunter der warmen Menschenmasse geschmolzen; da sahwan längs der Straße links und rechts in schrecklicherAusdehnung große runde Löcher im Schnee und aufdem Grunde derselben die braunschwarze Ackererde.
Das Elend ist ja unzähligem«! beschrieben worden inDort und Bild. Aber die kühnste Phantasie bleibt hinterder Wirklichkeit zurück. Wie sich die blutjungen, ansolche Strapazen nicht gewöhnten, oft etwas verwöhntenFranzosen daherschleppten auf ihren erfrorenen Füßen;uus der Masse wieder hervorragten die hohen Gestaltenber Kürassiere mit dem roßschweifgeschmückten Helm unddem blitzenden Harnisch , die bloßen Füße in Holzschuhenoder mit etwas Stroh umwickelt. L'est la ^uerre!