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Abhandlungen der schwedischen Aerzte, oder, Sammlung seltener Beobachtungen und Fälle, aus allen Theilen der Medicin / aus dem Lateinischen übersetzt von Joh. Jakob Römer
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31
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vjprers.) besucht. Man mu ß darum allen Fleiß aufLeu Anbau dieser Pflanze verwenden , weil sie beson-ders den Bienen böchsi angenehm ist/ die daraus ei-nen Honig bereiten der etwas von dem starken Ge-ruch des Lavendels hat.

In Spanien hat das Fleisch derjenigen Schaafewelche auf denen Anhöhen weiden können/ wo diesePflanze wächst/ einen besonders angenehmen Ge-schmack.

Die breitdlattrige Varietät wird als Gewürzzu Würsten (farcimins) und zu Bädern gebraucht.Die Blumen desselben und die Cvrolle von Rosen ma-chen eine Art von Gewürz aus, die man ? o r pourrinennt. Die arabischen Weiber bedienen sich der mitBasilienkraut vermischten und zu Pulver gemachtenBlätter dieser Pflanze, ihre Haare damit zu bestreuen,um ihnen dadurch theils einen angenehmen Geruchmitzutheilen, theils auch um dieselben starker zu ma-chen und ihr Wachsthum zu vermehren. Sie rei-ben auch mit dem gleichen Pulver die Wangen, umdieselbigen roth zu machen und die Fibern derselbenzu stärken : Das Frauenzimmer in Frankreich be-dient sich in der gleichen Absicht des Lavendel-eßigs. *) **) Das wesentliche Del giebt allen Po-maden einen angenehmen Geruch. Den Lavendel-geist (zu Deutsch: Lau Lavancie ) gebraucht manso häufig und in so verschiedenen Absichten, daß ichnicht wüßte wo anfangen, wenn ich alles davonerzählen sollte.

*) Forskal in Briefen.

**) k,LboriltO!rs klare. x. ;68.

;v.