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Eberhard Rosenblad
Geschichte
der
glücklichen Endigung eines Brustgeschwürs(Lmx^ema) durch eine Versetzung.
in Mann vom Adel / der acht und dreyßig Jahreilt, von einem sanguinisch melancholischen Tempera-nente und dem goldenen Aderfluß unterworfen war,rey welchem auch die Ueberröthe und Fehler in derLeber erbliche Krankheiten waren, bekam in derBitte des Heumonats im Jahr 1758. von einemmithigen Pferd einen Schlag, wodurch er an demliwen Schienbein vier bis fünf Zolle über dem Fnß-gelmk einen complicterlen Bruch bekam. Man mußteihm viele Einschnitte machen, manchen Knochensplit-ter herausziehen, bis er endlich gegen das End desWin ermonats in so weit wieder hergestellt war, -aßer es nun das erste mal wägete, so leicht als mög-lich ruf diesem Fuß zu stehen. Die Nacht daraufaber befiel ihn ein heftiges Fieber, das mit einemnicht minder heftigen Durchfall begleitet war, so daßder Kranke innert vier und zwanzig Stunden wohlfünfzig mal zu Stuhle gehen mußte. Am neuntenTage wurde derselbige ein wenig gelinder, und an seinestatt kam eine grosse, rosenartige, ich möchte fast sa-gen kritische Geschwulst an dem verletzten Schienbeinund an demselbige» ganzen Fuß zum Vorschein, wel-L4 che