rechter Zeit hat anwenden können > nicht ungern ge-wichen ist.
s.) Die Übermäßigkeit im essen hat oft Reci-dive zuwegegebracht, und die Heilung der Krankheiterschwert.
6.) Die Krankheit schiene, Beobachtungen zu-folge , bald mehr (n), bald weniger (rz) ansteckend.Diejenige Epidemie, die ich beobachtet habe, war esgar nicht.
Alles, was ich bisher von dieser Krankheit ge-schrieben , ist es in der Absicht, daß man bey gegebe-nem Anlaß dieselbe zu heilen und derselbigen vorzu-kommen wisse; wir müssen also auch hieven noch etwassagen. Ein jeder der diese Krankheit heilen will, mußzuerst ihrer nächsten Ursach nachforschen. Aber ebendieses macht die Curart schwer, weil man dieselbenoch nicht recht weißt. Indessen kann uns doch dieErfahrung von dem was in dieser Krankheit geholfenund geschadet, die Beobachtung der heilsamen Bemü-hungen der Natur um derselbigen los zu werden, unddie in schwierigen Fällen von Boerhaave so sehrempfohlene Vergleichung mit andern ähnlichen Krank-heiten, hierinn einigen Aufschluß geben.
Ueberhaupt lehren uns die Vernunft und die Er-fahrung , daß ausleerende Mittel zu Wegschaffung derkranken Materie nothwendig seyen. Sie rathen unszu Brechmitteln, wenn das Uebel noch in seinem An-fang ist, und der vorhandene Eckel eine beweglicheUnreinigkeit in dem Magen und den ihm nahe liegen-den Theilen vermuthen läßt; zu Laxiermitteln, wenn
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