man aber kein schwappen bemerken konnte, und esdaneben sehr wahrscheinlich war, daß die Gichtmate-rie die Nerven gereiht, und die daher entstandenenKrämpfungen diese Zufälle erregt hatten, so wardauch in der Cur auf diese Verwikelung gesehen»Auch abführende, verdünnernde und harntreibendej Mittel, welche man jedoch tvegen der allzugrossen! Empfindlichkeit des Magens, der die etwas starkenMittel nicht vertragen konnte, nur sehr behutsam ge-! ben dorfte, und mit schmerzstillenden und antihyste-rtschen Mitteln verband, brachten grosse Linderung' zuwegen, besonders da man ihr noch, wegen einem^ mit Schwämmgen begleiteten leichten Fieber, die Pe-j ruvianische Rinde gab. So verminderte man die
l Engbrüstigkeit, nnd die Kranke sah nach und nach
ihre Kräfte so gestärkt, daß ste eine kleine Reise^ unternehmen konnte. Und wann auch etwann zuZeiten ein krampfhaftes Athemholen und anderekrampfhafte Zufälle, die ich jezt nicht alle herzäh«len mag, wieder kommen wollten, so wurden stedurch krampfstillende Mittel so glücklich gehoben, daßdie Kranke mehrere Wochen lang von ihren Beschwer-den befreyt blieb. Aber im Herbstmonat bekam steunter einer besondern und anhaltenden Ermattung,und einer Erstarrung der Füsse die fie am gehen ver-hinderte , ohne daß sie jedoch Beschwerden im Urin-lassen verspührt hätte, an den Ober- und Unter Schen-keln eine wässerichte Geschwulst, die auch den bewähr-testen wassertreibenden Mitteln nichts nachgab, undnach und nach so anwuchs, -aß man in dem unterder Haut liegenden Zellgewebe des Schmeerbauchs,allenthalben sich ergossenes Wasser verspührte. Zudiesen Beschwerden gesellte sich noch eine Stumpfheit
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