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dcrn, für die brs an ihr End/ ihr geleistete treue Dien»sie, bat noch mit schwacher Stimme zu Gott um sei-nen Beystand bey allen meinen Unternehmungen undbald darauf hauchte sie ihre fromme Seele sanft aus.
Nach ihrem Tode, bat ich ihre Verwandten in-ständigst um die Erlaubniß den todten Cörper öffnenzu dorfen / und dieselbe ward mir ohnbedingt ertheilt.Es wurde daher in Gegenwart eines ihrer nächstenAnverwandten und eines geschickten Wund - Arztes, denich dazu beruffen hatte / die Section den folgenden Tagverrichtet, wo sich folgende äusserst merkwürdige Din-ge zeigten.
l. Als wir die allgemeinen Bedeckungen, dasBauchfell und das Netz weggethan hatten, so sahen wirhäufige Geschwüre und Knoten, die wohl die Grösseeiner Castanie hatten, womit das Gekröse überall be-setzt war.
u. Man fand den Magen in seiner natürlichenLage, aber so zusammengeschrumpfen, daß alle seineHäute ganz trocken, und in eine einzige sehr dichteund hornartige Haut verwachsen waren. Er warkaum grösser, als eine gemeine Citrone, und am Grunddesselben war ausserhalb ein Scirrhus angewachsen,der dem Ansehen und der Grösse nach einem Hünereyglich. Als man den Magen öfnete, so fände manSteine darinn, an Grösse und Anzahl denen gleich,die auf der beygefügten Tafel abgezeichnet sind.
m. Die Leber war grösser als natürlich, und zeig-te bey der Untersuchung, durch ihre ganze Substanzgehende Verhärtungen von der Grösse einer Baumnuß;welche alle, so wie auch die im Gekröse und dem Ma-gen gefundenen, mit einem Saft angefüllt waren,welcher dem hartgekochten Eyerdotter glich. Daneben
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